Sozialkunde

Die Fachschaft:

Herr Fröhlich (Sk, Ge)

Herr Haack (Sk, Ph)

Herr Kania (Sk, La)

Das Unterrichtsfach Sozialkunde will nicht nur politische Kenntnisse vermitteln, sondern die Schülerinnen und Schüler auch in demokratische Prozesse »verwickeln«. Durch abwechslungsreichen Unterricht können sie erleben, welche Vorteile die Demokratie hat, wie man in der Demokratie verhandelt, warum in der Demokratie viel diskutiert wird und wie man einen gerechten Staat schaffen kann.

So sollen die Schülerinnen und Schüler nicht nur Wissen über Demokratie erwerben, sondern auch Demokratie erleben. Denn nur gelebte und erlebte Demokratie bleibt lebendig.

Ziel ist es, dass Jugendliche politische Mündigkeit entwickeln und eine selbstbestimmte, nicht indoktrinierte Bürgerrolle in sozialer Verantwortung leben können.

Themen des Sozialkundeunterrichts in der 9. und 10. Klasse sind:

  • Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland
  • Gesellschaft und Politik im Wandel
  • Leben in einer globalisierten Welt
  • Wege zum Frieden

Sozialkunde wird an unserem Gymnasium neben den Klassen 9 und 10 auch in der Oberstufe mit grundlegendem und erhöhtem Anforderungsniveau angeboten. 

Hier lauten die Themen:

  • Individuum und Gesellschaft
  • Sozialstruktur und sozialer Wandel
  • Politische Systeme und politische Partizipation
  • Internationale Politik

Ferner werden im Wahlpflichtfach „Gesellschaftswissenschaften“ weitere Themenbereiche fachübergreifend bearbeitet.

In den letzten Jahren holten wir u.a. Experten in die Unterrichtsstunden, simulierten demokratische Abläufe und veranstalteten Exkursionen in die Landes- und Bundeshauptstadt. Bitte rufen Sie hierzu im Menü „Rückblicke“ die entsprechenden Beiträge auf!

Englisch

Die Fachschaft Englisch:

Frau Brandel (Fachschaftsleiterin), Frau Eube, Frau Hinz, Herr Lippert, Frau Merxbauer, Frau Preuß, Frau Schneider, Frau Seidler

Fachliche Ziele:

Unterricht in einer Fremdsprache ist ein wichtiger Baustein im Bildungs- und Erziehungsprozess. Sprache ist nicht nur ein Werkzeug, sondern Grundvoraussetzung kultureller Handlungsfähigkeit. Sie ermöglicht die Orientierung des Menschen in der Welt, befähigt ihn, Gedanken und Gefühle zu äußern sowie Informationen zu verarbeiten bzw. auszutauschen. Sie stiftet individuelle, soziale und kulturelle Identität. Als Teil des Gesamtkonzepts sprachlicher Bildung trägt der Englischunterricht dazu bei, Sprachbewusstsein herauszubilden und leistet damit einen Beitrag zur Mehrsprachigkeit der Schüler/innen. Wie jede Form sprachlicher Bildung bewirkt er eine Formung des Denkens und damit der Persönlichkeit eines Menschen. Englisch als weit verbreitete Erst- und Zweitsprache sowie als weltweit wichtigste Verkehrssprache leistet einen wesentlichen Beitrag zu vertiefter Allgemeinbildung sowie Studierfähigkeit. Im Englischunterricht erwerben die Schüler/innen situativ angemessene differenzierte Kommunikationsfähigkeit in mündlicher und schriftlicher Form. Sie entwickeln eine umfassende Reflexionsfähigkeit als kognitive Funktion von Sprache. Textanalyse und Sprachreflexion spielen eine bedeutende Rolle. Besonders durch die Behandlung literarischer Texte werden neben den sprachlichen und inhaltlichen Komponenten auch ästhetische Dimensionen vermittelt. Die Auseinandersetzung mit literarischen Werken eröffnet neue Einsichten und Perspektiven, regt zu Wertungen fremder und eigener Anschauungen an und leistet somit einen entscheidenden Beitrag zur Persönlichkeitsbildung.

Sprachcamp

Die Schüler der 9. Klassen haben in diesem Jahr die Möglichkeit, an einem Sprachcamp in Freienorla teilzunehmen.

Kunst

Die Fachschaft Kunst:

Frau Macholdt (Kunst/Deutsch; Fachschaftsleiterin)

Frau Eger-Pfützner (Kunst/Russisch/Seminarfach)

Frau Kleber (Kunst/Latein)

Wir legen sehr viel Wert auf die Erteilung eines kunst-und zeitgemäßen Unterrichtes, der  die ganzheitliche Förderung der Schülerpersönlichkeit berücksichtigt. Die Freude am Gestalten spielt eine ebenso große Rolle wie die direkte Begegnung mit Kunst in Form von Exkursionen und Ausstellungsbesuchen.

Die Säulen unserer künstlerischen Ausbildung:

– Der Unterricht  nach Thüringer Lehrplan

– Besuch von Ausstellungen und Durchführung von Exkursionen

– Organisation von Ausstellungen der Schülerarbeiten

– Teilnahmen an regionalen und überregionalen Wettbewerben

– Projekttage

Kunst im erhöhten Anforderungsniveau:

Zum Profil unserer Schule gehört seit 1998 das Angebot, Kunst im Kurs als Fach mir erhöhtem Anforderungsniveau anzubieten. Dieses Angebot wird über die Jahre seit der Gründung unserer Schule  lückenlos genutzt und hat somit lange Tradition an unserem Gymnasium. Besonders im Leistungsbereich erhalten die Schüler  verstärkt die Möglichkeit, klassische und zeitgenössische Kunst hautnah zu erleben und sich mit im Gebiet der künstlerisch-kreativen Berufe zu orientieren. Nicht zuletzt durch intensive künstlerische Angebote im Unterricht und außerschulisch entscheiden sich die Jugendlichen Kunst im Leistungsfach oder  im grundlegenden Anforderungsniveau weiterhin zu belegen. Im Leistungsbereich finden schriftliche Abiturprüfungen statt.

Künstlerische Ausstellungen und Aktionen:

– Ilmkreis-Kliniken Ilmenau, Dauerausstellung

– Musikschule Ilmenau, 3 aufeinanderfolgende thematische Ausstellungen

– ISLE- Firma, Dauerausstellung

– Eastern Grafics: Großauftrag zur thematischen Ausgestaltung der Firma

– Kulturfabrik Langewiesen, Ausstellung der Bilder zur Firmenausgestaltung

Unsere  besonderen Angebote:

– Exkursionen nach Dresden, Rom und Paris

– Besuch der regelmäßigen Ausstellungen im Stadtmuseum Jena

– Führung durch das Panoramamuseum Bad Frankenhausen, Werner Tübke und Sonderausstellungen

– Besuch der Kurzfilmtage in der Schauburg Zella-Mehlis

– Exkursion zur Fachhochschule Coburg mit Besuch der Studentenausstellungen aus den Bereichen Architektur, Innenarchitektur und Design

– Besuch der Kunsthalle Erfurt

Mathematik

Zur Fachschaft Mathematik gehören im Schuljahr 2019/2020 folgende Kollegen:

Frau Hasse (Mathematik/ Ethik/ Informatik)

Frau Knobloch (Mathematik/ Physik)

Frau Mähler (Mathematik/ Geografie/ Sport)

Frau Seidler (Mathematik/ Englisch)

Frau Weiß (Fachkonferenzleiterin Mathematik/ Musik)

Herr Dr. Illing (Mathematik/ Physik)

Herr Kaiser (Mathematik/ Informatik)

Herr Roßner (Mathematik/ Physik/ Informatik)

Mathematik gehört mit in der Regel 4 Wochenstunden zu den Fächern mit dem größten Stundenvolumen.

In den Klassen 6 und 8 finden in Thüringen zentrale Kompetenztests statt.  

In der 7. Klasse wird der Unterricht durch Mathemedia ergänzt. Hier lernen die Schülerinnen und Schüler unter anderem den Umgang mit Excel zur Erstellung von Diagrammen und Tabellen und das Konstruieren mit dynamischer Geometriesoftware. Außerdem kommen im Unterricht einfache Taschenrechner als Hilfsmittel zum Einsatz.

Ab der 9. Klasse arbeiten alle Schülerinnen und Schüler mit Taschenrechnern mit CAS (Computeralgebrasystem). Dies ermöglicht dann auch das Modellieren und Lösen von realen Prozessen. Zudem ist dieser Rechner für die BLF (Besondere Leistungsfeststellung) in Klasse 10 und das Abitur unerlässlich. Trotz dieses Hilfsmittels bleibt aber das händische Rechnen eine wichtige Kompetenz im Mathematikunterricht.

Interessierte Schülerinnen und Schüler haben außerdem die Möglichkeit an verschiedenen Wettbewerben teilzunehmen:

1. Mathematikolympiade: Sie findet in mehreren Stufen statt.

Nach der „Hausaufgabenrunde“ im September (Abgabe am 09.09.2019) werden die besten Teilnehmer in unserer „Hausrunde“ ermittelt und im November (13.11.2019) zur Regionalrunde weitergeschickt. Jeweils im Februar findet die Landesrunde in Erfurt statt 

2. Mathe im Advent

Dieser bundesweite online-Wettbewerb ist besonders beliebt in den Klassenstufen 5 bis 7. In diesem Adventskalender der besonderen Art wartet täglich eine Aufgabe, die logisches Denken, Probierfreude und Spaß am Basteln und Malen erfordert. Nach dem letzten „Türchen“ erhält jeder Teilnehmer eine Urkunde und hat außerdem die Chance auf einen der begehrten Preise.

3. Adam Ries-Wettbewerb für die Klassenstufe 5 (nur in Thüringen)      

Jeweils bis Januar haben die Schülerinnen und Schüler Zeit die 1. Stufe als Hausaufgabenrunde zu bewältigen. Die Ergebnisse werden eingeschickt und zentral korrigiert. Die besten Denker werden zur 2. Runde nach Erfurt eingeladen.

4. Känguru-Wettbewerb

Dieser internationale Wettbewerb findet im März gleichzeitig weltweit statt. Dabei erhält jeder Teilnehmer eine Urkunde und ein kleines Geschenk. Die besten bekommen außerdem Sonderpreise.

Weiterhin können interessierte Schüler der Klassen 5 bis 8 am Korrespondenzzirkel teilnehmen.

Informationen dazu erhalten die Schüler von ihren Mathelehrern.

Geschichte

Ziele und Aufgaben des Geschichtsunterrichtes

Zentrale Aufgabe des Geschichtsunterrichts ist die Förderung und Entwicklung eines reflektierten und selbstreflexiven Geschichtsbewusstseins, das auf systematisch aufgebautem, mit fachspezifischen Methoden erschlossenem Wissen beruht. Die Ausbildung einer eigenen Identität auf der Grundlage der freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnung wird unterstützt. Jeder Mensch ist in seinem Alltag eingebunden in geschichtliche Bezüge, die seine Einstellungen und sein Handeln prägen. Zugleich begegnet er ständig Interpretationen und Deutungen von Geschichte. Auf diese Weise trägt die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit zu einem besseren Verständnis der Gegenwart bei. Somit bietet der Geschichtsunterricht Orientierungshilfe in Gegenwart und den Bestand und die Zukunft. Um die Schüler/innen zu befähigen, zukünftige individuelle und gesellschaftliche Handlungsoptionen zu entwickeln, finden auch alternative Orientierungsmuster, fragwürdige Traditionslinien sowie gelungene und gescheiterte Lebens- und Gesellschaftsentwürfe im Unterricht Berücksichtigung. Ihre kritische Überprüfung muss vor den Wertsetzungen der freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnung erfolgen. Die Auseinandersetzung mit Vergangenem, das Einbinden in unterschiedliche Kontexte und die Bedeutungszuweisungen für die Gegenwart sind notwendig an Sprache gebunden, deshalb bietet der Geschichtsunterricht Möglichkeiten für eine konsequente Förderung der Sprach- und Lesekompetenz und den kritischen Umgang mit Medien.

Die Fachschaft Geschichte

Herr Bergner

Frau Beyer                       

Frau Dornheim                

Herr Fröhlich  

Herr Gerhardt                        

Frau Keil

Frau Müller

Herr Rammner

Frau Schechinger

Herr Schlothauer

Frau Sperling

Frau Zebe

Stundentafel:

Kl. 5 Kl. 6 Kl. 7 Kl. 8 Kl. 9 Kl. 10 gA/11 gA/12 eA/11 eA/12
1 1(+1) 2 2 1 2 2 2 4 4

 (Hinweis: in Klassenstufe 6: 1 WST Geschichte/Geographie/Media)

Mögliche Projekte:

Klasse 5:       -Stadtführung Ilmenau (Unterrichtsgang; ca. 3h)

                     -Ur- und Frühkunde- Museum, Multimediashow in Weimar

Klasse 6:       -Projekt Rom (innerhalb der Geschichtsstunden)

Klasse 7:       -Leben auf einer Burg (Exkursion Kronach/ Festung Rosenberg)

Klasse 8:       -Zeitalter Absolutismus (Exkursion Gotha/ Schloss Friedenstein)

Klasse 10:     -Das nationalsozialistische Deutschland (Exkursion Erfurt/Erinnerungsort Topf & Söhne)

Toll gemacht!

Im Homeschooling fertigten die Mädchen und Jungen der Klasse 5c Nachschlagewerke zum Thema Steinzeit an! Dabei entstanden viele schöne große und kleine Lexika!

Das habt ihr (und alle, die euch dabei unterstützt haben) toll gemacht!

C.Sperling  (Lehrerin Geschichte)

Deutsch

Die Fachschaft:

Herr Bergner (Fachschaftsleiter)

Frau Eube

Frau Kuß

Frau Macholdt

Frau Müller

Frau Pröscholdt

Frau Schmidt

Frau Schechinger

Frau Werner

Frau Wiesner

Regelmäßige Tätigkeiten im und neben dem Unterricht:

  • Vorlesewettbewerb in der Klassenstufe 6 (Klassen- und Schulausscheid)
  • Schulkinowoche
  • Theaterbesuche
  • Projekttage „Alles rund ums Buch“ in Klassenstufe 6
  • Zeitungsprojekt „Klasse“ mit Freies Wort im Fach Medienkunde in Klassenstufe 8
  • Märchenpräsentationen zum „Tag der offenen Tür“

Hörsaal statt Klassenzimmer

Im Rahmen der Seminarfachtage der 11. Klasse des Gymnasiums „Am Lindenberg“ weilten die 116 Schülerinnen und Schüler dieses Jahrgangs an zwei Tagen an der UNI in Ilmenau. Das Seminarfach hat den Anspruch, sich gezielter auf das Studieren vorzubereiten. Wo kann man das besser als an der UNI und die liegt ja quasi vor der Tür. Herr Kreuzberger von der UNI und Frau Wiesner vom Gymnasium hatten für diese Tage ein qualitativ anspruchsvolles und intensives Programm gestaltet. Themen wie das Formulieren einer Forschungsfrage, wissenschaftliches Schreiben und das effiziente Nutzen von Textverarbeitungsprogrammen standen auf dem Vorlesungsplan.

Da gab es eine Vielzahl von neuem Wissen, was das Schreiben der Arbeit dann doch enorm erleichtern kann. Auch das wissenschaftliche Recherchieren in der Vorlesung von Herrn Dr. Upmeier von der UNI Bibliothek offenbarte viele Möglichkeiten gezielt und effektiv an richtig gute wissenschaftliche Fachliteratur zu kommen. Der Lernort Uni als externen Lernort wurde von allen als sehr gewinnbringend angenommen. Der Motivation für die Seminarfacharbeit hat das sehr gut getan, so die Meinung der Schülerinnen und Schüler. Es hat aber auch gezeigt, wie viel intensive Arbeit noch vor den Seminarfachgruppen liegt. Der Start ist vollzogen und nun gilt es, die Angebote, die die UNI gemacht hat, auch zu nutzen. An dieser Stelle gilt ein besonderer Dank Herrn Kreuzberger für seine Vorlesung und insbesondere für die Organisation an UNI. Auch danken wir Herrn Dr.Upmeier für seine mit großer Freude und Leichtigkeit gehaltene Vorlesung und das Angebot der UNI Bibo helfend bei der Literaturrecherche zu wirken.

Seminarfachteam des Gymnasiums „Am Lindenberg“ Ilmenau

Seminarfacharbeit

Im Seminarfach sollen die Schüler/innen vertiefend zu selbstständigem Lernen und wissenschaftlichem Arbeiten geführt werden. Problembezogenes Denken soll initiiert und geschult sowie Sozialformen des Lernens trainiert werden. Dies verlangt sowohl Selbstständigkeit als auch Kommunikations- und Teamfähigkeit. Der Unterricht im Seminarfach fördert die Lernkompetenz der Schüler/innen. Lernmethoden und Lerntechniken werden genutzt, um im Lernprozess Informationen zu verstehen, zu ordnen und zu strukturieren, zu verarbeiten, kritisch zu reflektieren und zu präsentieren sowie im Diskurs zu erörtern.

Im Seminarfach sollen die Schüler/innen sowohl individuelle Lernstrategien entwickeln als auch wissenschaftspropädeutisches Arbeiten lernen. Prozessorientierte Fähigkeiten bei der eigenverantwortlichen Gestaltung der Seminarfacharbeit sollen ebenso gefördert werden wie die Reflexion von Kommunikations- und Interaktionsvermögen. Die Schüler/innen bestimmen selbstständig Themen, Inhalte, Lernwege und Präsentationsformen. Auch die Zeitschiene bietet Freiräume der Selbstbestimmung. In der Regel schreiben bis zu vier Schüler/innen gemeinsam eine Seminarfacharbeit, wobei immer die individuelle Leistung des einzelnen Schülers/in bewertet wird.

Die Seminarfachleistung umfasst drei Schwerpunkte:

1.       Prozess der Erstellung der Arbeit (20 %)

2.       Seminarfacharbeit/transparenter Anteil des einzelnen Schülers/in (30 %)

3.       Kolloquium/Präsentation und Diskussion der Ergebnisse der Arbeit (50 %)

Unser Anspruch ist es, unsere Schüler/innen beim Schreiben der Seminarfacharbeit  zu begleiten, zu unterstützen und mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, aber auch ein hohes Maß an selbstständiger Arbeit zu fordern.