Ein Hauch von „Hygge“- Lindenberger besuchen Partnerschule in Dänemark

Seit mehr als 25 Jahren besteht die erfolgreiche und herzliche Schulpartnerschaft mit dem Frederiksborg-Gymnasium in Hilleroed auf der Insel Seeland schon und es wurden bisher viele Schüleraustausche und gemeinsame Projekte durchgeführt.

Dennoch ist es immer anders, andere Teilnehmer, eine andere Jahreszeit oder auch ein anderes Programm.

Nach einer langen Anreise am 14.05.2022 konnten die 25 Ilmenauer Schüler der 11.Klasse die Quartiere bei ihren Gasteltern beziehen. Der Sonntag war Familientag und die Gastgeber zeigten ihren Gästen Sehenswertes in der Umgebung und verbrachten den Tag gemeinsam. Am Abend wurden bei Pizza und Getränken die ersten Eindrücke ausgetauscht.

Am Montag lernten unsere Gymnasiasten die Schule ihrer Partner kennen. Natürlich waren sie von der Atmosphäre und den Bedingungen beeindruckt. Am dänischen Gymnasium lernen nur Schüler der 11.-13.Klasse. Die technischen Möglichkeiten und die Lerninseln gefielen besonders, aber auch die vielen Freizeitangebote von Hausaufgabenstunde bis Schulpartys beeindruckten die Ilmenauer.

Am Nachmittag gestalteten die dänischen Jugendlichen eine Stadtrallye durch Hilleroed. Das Ziel war das berühmte Schloss Frederiksborg und der dazu gehörige Schlossgarten. Dort wurde gespielt gesungen und rezitiert.

Am Dienstag wandelten wir auf den Spuren der Wickinger nach Roskilde. Dort besuchten wir den Dom und das Ragnarock-Museum, welches für viele Schüler sehr interessant war.

Der Mittwoch fühlte sich schon ein bisschen wie Urlaub an. Am Vormittag gab es viel Spaß beim Erlernen des traditionellen Tanzes „Les Lanciers“. Dieser wird von allen dänischen Schülern jedes Jahr zum Schuljubiläum auf einem festlichen Ball  getanzt.

Danach ging es bei herrlichem Wetter zum Strand nach Gilleleje. Die Gedanken an Hausaufgaben und Schulstress wurden von der Sonne, dem Wasser und dem Wind schnell vertrieben. Einen besonderen Tagesausklang erlebten alle Schüler im Garten eines dänischen Jungen. Dessen Eltern hatten für alle Hotdog satt bestellt. Der Donnerstag war für die meisten der schönste Tag der Woche. Er startete mit einer Hafenrundfahrt durch Kopenhagen und danach besuchten wir den Tivoli, den zweitältesten Freizeitpark der Welt (seit 1843). Auch für einen Bummel durch die Stadt gab es noch Zeit.

Am Abend organisierten die dänischen Schüler noch eine Mitbringparty, bevor am Freitag die Heimreise angetreten wurde.

Alle  Schüler waren sich einig: wenn es die Möglichkeit gibt, an einem solchen Schüleraustausch teilzunehmen, muss sie genutzt werden. Natürlich passt es nicht immer zu 100%, aber eine Erfahrung für das Leben war es für alle. Einige Jugendliche wurden für den Sommer eingeladen, andere werden wohl keinen weiteren Kontakt haben. Ebenso war die Begegnung für die Anwendung der englischen Sprachkenntnisse eine große Bereicherung. Ein Ergebnis war auch, dass bei solchen Aktivitäten Kontaktfreudigkeit und Offenheit, aber auch Toleranz, Spontanität und das Einlassen auf Neues von Vorteil sind.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren dänischen Gastgebern für die gute Zeit in Hilleroed und natürlich auch bei den Ilmenauer Eltern für die Unterstützung. Das Busunternehmen Leipold hat uns wieder sicher und freundlich begleitet.

Unseren Lindenbergern möchten wir sagen, dass ihr unsere Schule würdig vertreten habt. Vielleicht gelingt es dem ein oder anderen jetzt besser, mehr aus sich raus zu kommen und selbstbewusster aufzutreten. Allen anderen Schülern unseres Gymnasiums können wir nur immer wieder sagen, nutzt die Chancen, die euch eure Schule für solche Lern-und Erlebnisfelder bietet.

Anna Schechinger und Conni Sperling

Grüße aus Hilleroed

Viele Grüße an alle senden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Schüleraustausches mit Hilleroed/Dänemark.

Kreisfinale Leichtathletik

Bei sonnigem Wetter und sehr guten Bedingungen wetteiferten ca. 50 Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums um die Pokale in der Leichtathletik. Da es um die Mannschaftswertung ging, spornten und feuerten sich die Teams gegenseitig an. In den Disziplinen Sprint, Staffel, Hoch- und Weitsprung, Kugel oder Ballweitwurf und 800 m erzielten unsere Athleten hervorragende Ergebnisse. Vielen Dank für den Teamgeist und die Einsatzbereitschaft. Unsere jungen Mädchen der Klassen 5 und 6 siegten in ihrer Wettkampfklasse und vertreten unsere Schule nun zum Schulamtsfinale am 21. 6. 2021 in Arnstadt.

 Euer Sportlehrerteam

Freitag, der 13.

Ausgerechnet Freitag, der 13. war der letzte Schultag des Abiturjahrganges 2022.  Für die Schüler*innen war es ein Glückstag, denn nach zwei Jahren Zwangspause während der Pandemie durften die jetzigen 12er ihren letzten Schultag erstmalig wieder traditionell bei herrlichen frühlingshaften Temperaturen begehen. In diesem Jahr lauteten die Themen der Mottowoche: Alles außer Rucksack, Partnerlook, Black and White sowie Festival. Am Freitag, d. 13.5.2022 kamen alle nur über Hindernisse zu ihren Unterrichtsräumen, da sämtliche Wege mit Klebe- und Absperrbändern oder anderen Requisiten versperrt waren.  Vor der Zeugnisausgabe wurden die vier Klassenlehrer traditionell abgeholt.  Die Klasse von Herrn Großherr scheute weder Zeit noch Mühe, um mit einem Trabby ins entfernte Altenfeld aufzubrechen. Nach der Zeugnisausgabe startete das traditionelle Programm auf dem Schulhof, welches Danyal Tai moderierte. Mit aufregenden Herausforderungen und Tests von Lehrern gegen Schüler, gewannen natürlich die Schüler, die schließlich nicht umsonst 12 Jahre die Schulbank gedrückt haben sollen. Szenen aus dem Unterricht, Männerballett und Tanz gehörten zu den Abschlussdarbietungen des Jahrganges 2022, deren Motto Abistokratie-Der Adel dankt ab- ist. Dieses Motto spiegelt sich ebenso auf dem Wandbild wider, das Schüler*innen des Kurses Kunst im erhöhten Anforderungsniveau in vielen Stunden kreativer Tätigkeit geschaffen haben.

Sibylle Eger-Pfützner, Fachlehrerin für Kunsterziehung, Russisch und das Seminarfach

Die Schüler des Jahrganges ziehen noch einmal durch alle Räume wie hier im Kunstraum 407.
Foto: Sibylle Eger-Pfützner

Kreisfinale Beachvolleyball

Das Gymnasium „Am Lindenberg“ gewann beim Kreisfinale im Beachvolleyball die Silbermedaille. Herzlichen Glückwunsch den TeilnehmerInnen.

LGBTQIA+ WEEK

Die Schulsozialarbeiterinnen des Gymnasiums „Am Lindenberg“ und der Goetheschule haben gemeinsam in Kooperation mit den Ilmenauer Jugendeinrichtungen, dem Landratsamt des Ilm-Kreises und der TU Ilmenau eine Diversity – Woche organisiert, an denen täglich in Ilmenau eine andere Veranstaltung stattfinden wird.

Informiert euch hier. Informieren Sie sich hier.

Informationen zur Berufsorientierung

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Hier gelangt ihr/ gelangen Sie zum digitalen Raum unserer Schule!

Preisträgerinnen des Gymnasiums „Am Lindenberg“ Ilmenau folgten der Einladung zum Europafest in Saalfeld am 29.4.2022

In der 69. Wettbewerbsrunde zum Thema Nachhaltigkeit im Schuljahr 2021/22 konnten Linn Hedler, Lea Wagner, Isabel Koch, Finnja Peppler, Jenny Hoffmann und Nina Seiler Landes- und Bundespreise  sowie Bundesurkunden erreichen. Sie gehören zu 80 ausgezeichneten Schüler*innen, deren Werke aus über 2400 Einsendungen von Thüringer Schulen durch die Thüringer Landesjury des Europäischen Wettbewerbes ausgezeichnet wurden. Linn Hedler gewann einen Preis im Modul 2 zum Thema Insekten.  Lea Wagner, Finnja Peppler und Isabel Koch reichten Arbeiten zum Modul 3 „The Art of Nature“ ein. Jenny Hoffmann gestaltete ein Ölbild zum Thema „Greenwashing“. Nina Seiler reichte zur Sonderaufgabe „Zukunft Europas“ ihren Beitrag ein. Alle Arbeiten der genannten Schülerinnen wurden mit einer Bundesurkunde oder einem Bundespreis ausgezeichnet.

Zusätzlich erhielten die sechs Preisträgerinnen Materialien für ihre kreative Tätigkeit. Alle Fotos, Collagen, Bilder, Kunstobjekte und Texte sind im Unterricht oder teils in häuslicher Weiterarbeit entstanden.

Das Europafest steht unter der Schirmherrschaft der Thüringer Staatskanzlei und des Kultusministeriums. Ministerpräsident Bodo Ramelow verlieh die Preise und Urkunden. Frau Anita Rommel und Herr Toralf Gollnick als Verantwortliche der Thüringer Landesjury moderierten die Preisverleihung.

Mit großer Freude nahmen alle Schüler*innen ihre Preise entgegen, begleitet von stolzen Eltern, Großeltern oder Geschwistern, die das Bühnenprogramm aufmerksam verfolgten. Auch Schulleiterin Frau Knoll folgte der Einladung der der Landesjury und beglückwünschte alle Preisträgerinnen des Gymnasiums „Am Lindenberg“ persönlich.

Sibylle Eger-Pfützner

Lehrerin für Kunsterziehung, Russisch und das Seminarfach

Erasmus-Treffen nach langer Zeit in Salo/Italien

Neun Schülerinnen und Schüler sowie 2 Lehrerinnen der Europaklassen 9 und 10 des Lindenberg-Gymnasiums Ilmenau brachen am 03.04.2022 in aller Frühe vom Parkplatz der Schule Richtung Italien auf, um sich mit den Mädchen und Jungen sowie Kolleginnen und Kollegen aus Sveio (Norwegen), Györ (Ungarn) und Amiens (Frankreich) und Salo (Italien) am Gardasee für eine Woche zu treffen.

Im Vorfeld haben alle die Daumen gedrückt und gehofft, dass sich die Jugendlichen aus den Projektländern endlich wieder begegnen können. Alle haben sich in den Wochen zuvor bereits über Videokonferenzen oder Steckbriefe kennen gelernt. Sich dann aber in „echt“ zu sehen und eine Woche gemeinsam zu verbringen, war doch ein ganz anderes Gefühl. Sehr neugierig und aufgeregt erreichten die Ilmenauer Schüler in ihrem kleinen Reisebus den großen Parkplatz in Salo. Und da standen sie nun, die Gastgeber und Partner aus Italien. Ein emotionaler Moment voller Spannung, etwas Unsicherheit und noch mehr Herzlichkeit. Am nächsten Morgen erzählten alle davon, wie gut sie aufgenommen wurden und wie lange man noch „gequatscht“ hat.

Am Ende sind daraus respektvolle Bekanntschaften und echte Freundschaften geworden, sogar mit Einladungen für den Sommer!

Das Team aus Italien begrüßte uns alle am ersten Arbeitstag mit den Worten: „ Today we are happy, because we are all together here now.“ Und genau diese Worte drückten alles aus, was diesen emotionalen ersten Moment der Begegnung ausmachte. Von Freude, Stolz, Mut, Verschiedenheit, Nationalität, Hoffnung, Verantwortung, Friedenswillen und Einigkeit sprach die Schulleiterin G.Podesta. Worte, die für alle Teilnehmer selbstverständlich sind und die uns in der Erasmus-Woche stets begleiteten. Die Schüler stellten ihre Regionen und ihre Schulen vor und gestalteten gemeinsame Kunstwerke zu den Besonderheiten der beteiligten Länder. Wissenschaftliche Vorträge der Universität Brescia untermauerten das Anliegen unseres Projektthemas

„Verwurzelt, verzweigt und verbunden – Der Baum Europa trägt viele Blätter“.

Dabei ging es vor allem um die Zukunft, um Nachhaltigkeit und Perspektiven zum Energieverbrauch.

Am Nachmittag zeigten die einheimischen Mädchen und Jungen ihre tolle Stadt mit den Sehenswürdigkeiten am Gardasee. Die darauf folgenden Tage spiegelten in verschiedenster Weise die Inhalte des gemeinsamen Projektes wieder: traditionelle Spiele, ein Ausflug nach Limone und in den Limonenhain, der Besuch des Umweltparkes in Brescia, die gemeinsame Erarbeitung und Präsentation von internationalen Theaterstücken, Tänzen, Kunstwerken und Gesang, Luftballons mit Friedensbotschaften.

Sehr emotional wurde auch die Pflanzung eines Baumes auf dem Schulgelände des Enrico-Fermi-Liceos. Darunter wurde eine Zeitkapsel mit persönlichen Dingen, nationalen Eigenheiten und aktuellen Dokumenten vergraben. Geschmückt wurde er dann noch mit bemalten Ostereiern in bunten Farben! Genauso bunt wie die Shirts der Teilnehmer, genauso bunt wie das Programm mit vielen Erlebnissen, Erfahrungen und tollen Resultaten.

Für alle Beteiligten werden aber die gemeinsame Zeit in den Familien, die Partyabende oder das Pizzaessen immer auch die Tage bei den italienischen Partnern beschreiben. Das Kennenlernen der Menschen sowie der regionalen Spezialitäten und Gewohnheiten, das Lernen und Verstehen einer anderen Sprache und das Anwenden der englischen Sprachkenntnisse brachten allen einen vielfältigen Lerngewinn. Aber auch selbst als Botschafter  der eigenen Schule und der Landestraditionen zu fungieren war für viele Schüler ein Beitrag zu mehr Selbstbewusstsein und Stolz. Die Lindenberger waren sich auf der Heimreise einig: sie sind froh und glücklich, ein Teil dieser Reise und dieses Projektes sein zu dürfen. Neben Geschenken und Andenken wurden auch viele Erlebnisse und Überraschungen in die Koffer gepackt.

Am Ende steht ein großes Danke an die gastgebende Schule und die gastgebenden Familien. Eine tolle Organisation mit vielen positiven und emotionalen Stressmomenten. Alle haben sich in Italien am Gardasee sehr wohlgefühlt.

Danke auch an das Reiseunternehmen Leipold aus Veilsdorf. Die Stimmung im Bus war immer super, so dass die lange Fahrt schnell vorüber ging!

Aber ebenso ein respektvolles Dankeschön geht an unsere Ilmenauer Schüler. Sie haben würdig, sachlich und verantwortungsbewusst, voller Spaß, Freude, Höflichkeit, Fröhlichkeit und Toleranz unser Gymnasium und unser Land vertreten. Sie haben die Besonderheit des Erasmus-Projektes und den Sinn der Europaklassen selbst gelebt.

Fred, Paix, Béke, Pace, Frieden
 

„Es gibt Dinge, die man niemals macht…zum Beispiel Krieg führen.“

So endet ein Friedensgedicht von Gianni Rodari aus Salo, einer Schülerin des Liceos  „Enrico Fermi“.

Auf der Insel del Garda wurde es in allen Sprachen der beteiligten Schulen vorgetragen. Ein sehr emotionaler Moment in einer sehr emotionalen Woche.

(deutsche Übersetzung)

Aber es ist auch wichtig zu sagen: Es gibt Dinge, die man immer wieder tun sollte, zum Beispiel Freunde (wieder) treffen, sich respektieren und achten, zusammen lachen und träumen, gut essen, lernen, spielen, tanzen, singen, reden… und für den Frieden, die Freiheit, die Freundschaft und die Menschlichkeit einstehen!
In Europa und auf der ganzen Welt!

Erasmusteam Gymnasium „Am Lindenberg“ Ilmenau