Schulprofil

Nach der Regelschule mit uns zum Abitur!

Es besteht die Möglichkeit an unserer Schule in drei Jahren das Abitur abzulegen. Dazu bilden wir eine Extra-Klasse aus Quereinsteigern, die alle aus Regelschulen kommen. Bedingung dafür ist ein bestandener Regelschulabschluss (keine BLF) und diesen mit einem annehmbaren Durchschnitt.

Besucht uns am Tag der offenen Tür oder fragt einfach bei Herrn Haack nach bzw. macht einen Termin mit ihm aus.

Es lohnt sich auf jeden Fall!

Die Schulleitung

Europaschule

Europaschule zu sein bedeutet, auf vielfältige Weise Verantwortung für sich selbst und andere zu übernehmen und Respekt und Offenheit, Verständnis und Toleranz gegenüber der eigenen wie den anderen Kulturen in Europa und der Welt zu leben. Wir legen besonderen Wert auf eine Lernkultur, in der selbstständiges Lernen und Arbeiten und die Entwicklung von Eigenverantwortung im Vordergrund und die Begegnungen Jugendlicher im Mittelpunkt stehen. Die organisatorische und inhaltliche Planung der europäischen Konzepte übernimmt seit Jahren das Europa-Team der Schule.

An unserer Schule gibt es zahlreiche Projekte und Aktivitäten, die es den Schülern ermöglichen, Europa zu erleben und sich mit Jugendlichen aus anderen Ländern auszutauschen. Dazu zählen die Schüleraustausche mit Dänemark, Ungarn und Polen in den Klassenstufen 9-12.Etwas ganz Besonderes bedeutet für uns das neue Erasmus-Plus-Projekt mit den Ländern Italien, Norwegen und Frankreich. Das Thema „Wohngemeinschaft Europa-Leben unter einem Dach“ wird sich in vielfältiger Weise widerspiegeln. Erstmals gibt es eine Europaklasse an unserem Gymnasium, welche die Themen des gemeinsamen Projektes bearbeitet und austauscht.Von den Ergebnissen dieser Projekte profitieren alle Beteiligten und die gesamte Schulgemeinschaft.Der europäische Gedanke soll sich auch im Sprachprofil unserer Schule widerspiegeln. So werden ab der 5. Klasse eine zweite Fremdsprache unterrichtet, ab Klasse 9 bzw. ab Klasse 11 kommt die dritte Fremdsprache hinzu. Neben den bisherigen Angeboten in Englisch, Französisch, Latein und Russisch integrieren wir auch Spanisch in unser Sprachprofil.Die Möglichkeit zur Teilnahme an der Language-Farm nutzen die Schüler, um ihre Sprachkenntnisse in Englisch zu verbessern.

Medienschule

Das Schulkonzept unseres Gymnasiums ist auf eine verstärkte Förderung des medien- und informationstechnischen Unterrichts ausgerichtet. Das Leben in der heutigen Gesellschaft setzt neue Maßstäbe und erfordert eine zunehmende Aufgeschlossenheit der Institution Schule für die High-Tech-Entwicklungen unserer Zeit, will sie ihrer Aufgabe gerecht werden und die jungen Menschen auf die zukünftige Arbeitswelt und Stellung in der Medien- und Kommunikationsgesellschaft vorbereiten. Als Schlüsselqualifikation dient hier die Medienkompetenz. Die Schüler/innen sollen Kompetenzen im verantwortungsvollen Umgang mit konventionellen und neuen Medien erlangen und durch kritische Auseinandersetzung die zunehmende Informationsflut und Unübersichtlichkeit bewältigen lernen. Den Einsatz neuer Medien wollen wir sowohl in der Breite der Unterrichtsfächer als auch schwerpunktmäßig für die Durchführung bestimmter unterrichtlicher Projekte und unterrichtsbegleitender Vorhaben nutzen. Hierzu stehen Computerräume mit Internetanschluss und Räume mit interaktiven Whiteboards zur Verfügung.

Moodle-Schule

Moodle ist eine Lernplattform. Das System bietet eine flexible Gestaltung der Lernumgebung, unterstützt Lehr- und Lernprozesse. Der Einsatz von Moodle im Unterricht ist vielfältig, so kann z.B. in einem Moodlekurs der Unterricht abgebildet werden, indem die im Unterricht verwendeten Arbeitsmaterialien und Tafelbilder auch online den Schülern/innen zur Verfügung gestellt werden. Im Unterricht und/oder zu Hause wird im Moodlekurs gearbeitet, indem z.B. online Aufgaben gestellt und Arbeitsergebnisse abgegeben werden können.

Die zusätzliche Unterrichtsgestaltung durch unsere Lehrer/innen auf ihren Moodlekursen wird vor allem von unseren Laptopklassen genutzt, aber auch Schüler/innen in Nichtlaptopklassen können die Angebote nutzen. In Vorbereitung der Seminarfacharbeit wird mit allen Schülern/innen auf Moodle gearbeitet. Unsere Schule nutzt die Lernplattform auch für organisatorische Bereiche, so haben die Lehrer/innen einen Kurs „Lehrerzimmer“, die Schüler/innen gestalten einen Kurs „Schülerzimmer“ (hier liegt auch der Vertretungsplan online zur Ansicht) und für die Eltern gibt es ein „Elternzimmer“, wo ein Austausch stattfindet und Materialien zum Download zur Verfügung stehen.

Hilfe, Anmeldung und Zugangsschlüssel gibt es in der „Moodle-Ecke“ (Altbau, untere Etage). 

Schule mit Courage

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist ein Projekt zur Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung aller Art in unserer Gesellschaft. „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ kommt „von unten“, aus den Reihen der Schüler/innen. Das heißt aber nicht, dass die Lehrer/innen von der Mitarbeit ausgeschlossen sind. Ganz im Sinne einer wünschenswerten Öffnung der Schule und des Projekts nach außen können auch außerschulische Einrichtungen mit einbezogen werden. Wichtig aber ist, dass die Schüler/innen selbst die Initiative ergreifen und die Regie übernehmen, sich mit den Phänomenen des Rassismus und der Diskriminierung, auch mit dem weit verbreiteten „Mobbing“ in ihrem unmittelbaren Umfeld auseinandersetzen und nach Lösungsmöglichkeiten suchen. Unsere Schule hat den Titel 2001 verliehen bekommen unter der Patenschaft von Dr. Michael Krapp. Inzwischen gibt es hinreichend Erfahrungen mit der Nachhaltigkeit des Projektes. Durch die Diskussion über Rassismus, Gewalt und Diskriminierung in der Schule fühlen sich alle in der Verantwortung. Gemeinsame Regeln für den Umgang miteinander werden diskutiert und tagtäglich gelebt. Allein schon aus diesem Grunde trägt das Projekt zur positiven Entwicklung der Schulatmosphäre bei.

E.U.LE.-Schule

E.U.LE. ist das Entwicklungsprogramm für Unterricht und Lernqualität. Es richtet sich auf eine nachhaltige Verbesserung des Unterrichts durch „Verständnisintensives Lernen“. „Verständnisintensives Lernen“ ist ein Lernen, bei dem das eigene Verstehen der Lernenden in den Mittelpunkt rückt. Es ist ein Modellierungsprozess, der durch das Zusammenspiel von Erfahrung, Vorstellung, Begreifen und Metakognition strukturiert wird. Ein verständnisintensiver Unterricht wird den unterschiedlichen individuellen Voraussetzungen, Fähigkeiten und Bedürfnissen der Schüler/innen besser gerecht. Dafür werden bei unseren Lehrer/innen die erforderlichen beruflichen Kompetenzen gestärkt und ausgebildet.

Unsere Lehrer/innen erweitern durch Training und Reflexion ihr Wissen von Unterricht, um das Lernen der Schüler/innen immer besser verstehen und fördern zu können. Wichtiger Bestandteil sind vielfältige Formen der Zusammenarbeit unter den Kollegen.

Schulentwicklung im Team

Am Gymnasium arbeitet seit dem Schuljahr 2013/14 eine Schulentwicklungsgruppe an den gesetzten Themen. Derzeit sind 20 Lehrerinnen und Lehrer inkl. der gesamten Schulleitung in diesem Team. Schwerpunkte werden diskutiert, Ideen entwickelt und Vorschläge in die verschiedenen Arbeitsbereiche gegeben. Die Gruppe trifft sich 6 x im Schuljahr oder auch nach Bedarf in der Werkstatt für Verständnisintensives Lernen. In die 3 Arbeitsfelder des Gymnasiums sind alle Kolleginnen und Kollegen involviert.

Schulchronik

1970 Gründung der POS

Das Gebäude wird fertig gestellt und die Polytechnische Oberschule „Wilhelm Pieck“ eröffnet. In dieser Schule werden die Klasse 1 bis 10 unterrichtet, für die Schüler der 1. bis 4. Klasse gibt es einen Schulhort.

1991 Auflösung der POS / Gründung des Gymnasiums

Aufgrund der Umgestaltung des Bildungssystems nach der Wiedervereinigung muss die POS 1991 aufgelöst werden. Das Gymnasium „Am Lindenberg“ wird gegründet. Durch den großen Zuspruch muss in der ersten Zeit der Unterricht in verschiedenen Gebäuden stattfinden. Dies verursacht große Schwierigkeiten für die Schulorganisation, den Lehrereinsatz und die Lernbedingungen der Schüler.

1992 / 1993 Außenstelle Altenfeld / Erweiterung – Glasfachschule

Das Gymnasium wird um eine Außenstelle in Altenfeld befristet erweitert. Im gleichen Schuljahr verlässt der erste Abiturjahrgang das Gymnasium. Wir erhalten das Gebäude der ehemaligen Glasfachschule in der Prof.-Deubel-Straße.

1995 / 1996 Erweiterung – Neues Gebäude

Im diesem Schuljahr entsteht mit dem Erweiterungsbau – insgesamt 23 neue Unterrichtsräume – eine konzeptionelle Einheit, und die bisherigen Außenstellen werden nicht mehr benötigt. Im neuen Gebäude sind die modernsten Lehrübungs- und Praktikumsräume für die naturwissenschaftlichen und musischen Fächer untergebracht.

seit 1993 Sanierungen

Nachdem unsere Schule als Gymnasium startete, wurde schnell klar, dass bauliche Veränderungen und vor allem Sanierungen nötig wurden. Etwa 1993/94 wurden die Heizung sowie die Sanitäranlagen erneuert. Im Jahr 1995 wurde dann der Neubau fertig gestellt und brachte viele Erleichterungen und Annehmlichkeiten vor allem für die Bereiche Kunst, Musik und die Naturwissenschaften. Im Verlauf der nachfolgenden Jahre wurden die Fußböden neu verlegt, sämtliche Fenster erneuert, der Haupteingang neu gestaltet, das Fundament des Hauptgebäudes abgedichtet, eine Dämmung auf die Fassade gebracht und schließlich die Außenfassade neu und farbenfroh gestaltet. Als letztes wurde im April 2011 das wertvolle und in die Jahre gekommene Bleiglasmosaik restauriert. Nach dem Abriss der Essenshalle befindet sich diese jetzt im sanierten Schulteilgebäude in der Prof.-Deubel-Straße.

Die Linde – unser Wahrzeichen

Als Gymnasium „Am Lindenberg“ darf natürlich ein Lindenbaum auf dem Schulgelände nicht fehlen. So pflanzten die Lehrerinnen und Lehrer 1998 in feierlicher Form mit Musik und anschließendem fröhlichen Beisammensein eine echte und schon recht stattliche Linde, die extra in einer Baumschule geordert wurde. Leider fiel aber diese Linder etwas später den Erneuerungsarbeiten auf dem Schulhof zum Opfer. Im Jahr 2000 pflanzte dann die damalige Klasse 5f mit ihrem Klassenleiter Herr Büttner, der leider inzwischen verstorben ist, einen neuen Lindenbaum. Sie versprachen sich an diesem Tag, ihr bestandenes Abitur im Jahr 2007 unter dieser Linde zu feiern. Und am 22. Mai 2007 war es soweit: Auf Einladung ihres ehemaligen Klassenleiters trafen sich die Schüler und feierten natürlich das bestandene Abitur.