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Schüleranwälte am Gymnasium „Am Lindenberg“ Ilmenau

 

 

Zeugnisse, jedoch ohne Noten, konnte Schulleiterin Frau Sabine Knoll an die Teilnehmer des Kurses „ Demokratiewerkstatt Schule – Schüleranwälte“ vergeben. In einem dreitägigen Seminar in Weimar, der von der Zentrale für politische Bildung und dem Verein Direkt e.V. initiiert und finanziert wurde, lernten die Schülersprecher der Klassen 9 - 11 die Interessen ihrer Mitschüler zu vertreten. Die Referenten Konstanze Ilmer und Martin Boock von der Europäischen Jugend- und Begegnungsstätte Weimar leiteten den Kurs. Neben den rechtlichen Rahmenbedingungen des Schulgesetzes beschäftigten sich die Schüler auch mit den Formen der Mitbestimmung der Schülervertretung. Das Seminar in Weimar half ihnen nicht nur, sich als Gruppe gemeinsam Ziele zu setzen, sondern in Zukunft bei konkreten Problemen im Schulalltag ihren Mitschülern angemessen helfen. Die Fragen: „Was dürfen Lehrer?“, „Welche Rechte und Pflichten haben Schüler?“ wurden geklärt.

Wie man Beschwerden und Vorschläge vorbringt, konnten die Schülervertreter direkt erproben, da die Schulleiterin Frau Knoll einen Nachmittag am Seminar in Weimar teilnahm. In diesem Gespräch wurden gemeinsame Projekte diskutiert wie z. B. ein neuer Aufenthaltsraum für Schüler im Keller des Lindengymnasiums und die Gestaltung der Unterrichtsräume. Diese Pläne sollen möglichst schnell realisiert werden und Frau Knoll versprach den Seminarteilnehmern Kooperation und Unterstützung. Ein zentrales Anliegen der Schülervertreter ist es, Veranstaltungen für das Projekt  „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu planen. Dieses läuft schon seit einigen Jahren erfolgreich am Gymnasium „Am Lindenberg“, und eine Arbeitsgruppe der Schülervertreter möchte in Zukunft in diesem Bereich verstärkt tätig sein.