Astronomie

Der Astronomieunterricht vermittelt grundlegendes Wissen über Himmelskörper und ausgewählte astronomische Erkenntnismethoden. Er unterstützt die Ausbildung vernetzter, naturwissenschaftlicher Denk- und Arbeitsweisen, da bei der Betrachtung der Forschungsmethoden, der Forschungsgeräteentwicklung sowie der Datenauswertung Methoden und Kenntnisse anderer Wissenschaften herangezogen werden. Der Umgang mit ausgedehnten Raum- und Zeitphänomenen unterstützt die Entwicklung des Vorstellungsvermögens sowie des abstrakten und logischen Denkens. Die Auseinandersetzung mit astronomischen Erscheinungen und Vorgängen fördert das Interesse an Naturwissenschaft und Technik. Der Astronomieunterricht regt die Schüler/innen an, sich mit weltanschaulich philosophischen Fragen, dem Sinn der menschlichen Existenz und der Stellung des Menschen im Weltganzen auseinander zu setzen.

Unterricht im Fach Astronomie wird in Thüringen und auch an unserem Gymnasium obligatorisch in der Klassenstufe 10 erteilet. Es gibt   unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit den Fachunterricht bis in Klassenstufe 11/ 12 zu erweitern.

Folgende Lehrer unterrichten zurzeit im Fach Astronomie:

Herr Haack  (Ph/ Astr/ Soz)

Frau Jahn (Ph/ Ma/ Astr)

Themen:

Der „Urknall“ – Anfang allen Seins im Universum und der Blick in den Sternenhimmel.

Orientierung am Sternenhimmel und die Mythen und Mythologien um die einzelnen  Sternbilder.  

Das Sonnen- und Planetensystem, stellt den Fortschritt der Weltbilder unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen Entwicklung dar!                                     

Warum kann bzgl. Erde und Mond auch von einem Doppelplanetensystem gesprochen werden?

Die „Keplerschen Gesetze“! 

Herleitung des Gravitationsgesetzes aus den Kenntnissen der Gesetze der gleichförmigen Kreisbewegung, dem dritten Keplerschen Gesetz und dem Grundgesetz von Newton!   

Warum gibt es drei so genannten „Kosmischen Geschwindigkeiten“?                   

Kann man die Masse der Erde ohne Waage bestimmen?

Kernfusion, die Energiegewinnung der Sonne!

Warum ist die Energie der Sonne für nahezu alle auf der Erde nutzbaren Energieformen die Grundlage?  

Geburt und Tod der Sterne am Beispiel der Sonne!

Das Hertzsprung-Russell-Diagramm, eine Möglichkeit zur Darstellung der „Sternenbiografie“.

 Erkläre den Begriff „Parallaxe“!   

Entfernungsangaben im astronomischen Maßstab, die  astronomischen Einheiten „Lichtjahr“ bzw.  „Parsec“!

Annfertigung von Steckbriefen der Planeten!  

Der Pluto wird seit einigen Jahren nicht mehr als Planet gezählt, warum?                                    

Erkläre den Unterschied zwischen Stern, Planet und Mond!

Nenne Kleinkörper unseres Sonnensystems und beschreibe deren Merkmale!                 

Warum kann man von der Erde aus immer nur die Vorderseite des Mondes sehen?

Erkläre die Entstehung der Mondphasen!

Nenne 10 Sterne und ermittle deren Position mit Hilfe des Horizontsystems!

Kenntnisse über typische Sommer- und Wintersternenbilder! Wie findet man den Polarstern?

Nenne einige  wissenschaftliche Verdienste für die Astronomie von Johannes Kepler (1571-1630), Galileo Galilei (1564-1642) und Isaac Newton (1643-1727)!

Rote Riesen und Weisse Zwerge – Figuren aus dem Märchen oder astronomische Realität?

Diese und eine Vielzahl von weiteren Fragestellungen, bis hin zur Kosmologie, werden wir im Astronomieunterricht behandeln. Natürlich lernen wir auch Grundkenntnisse zur Orientierung am Sternenhimmel kennen.

Naturwissenschaften

Zur Kompetenzentwicklung wurde im Jahr 2013 ein neues Fach, der naturwissenschaftliche und technische Unterricht, in Klassenstufen 9 und 10 eingeführt. Dieses wird in Klassenstufe 9 wöchentlich dreistündig im Fach Physik und in Klassenstufe 10 halbjährig jeweils dreistündig im Fach Biologie und Chemie unterrichtet. 

In besonderer Weise setzen die Fächer des Wahlpflichtbereiches Naturwissenschaft und Technik fächerverbindendes und -integrierendes Arbeiten um. Dies erfolgt vor allem durch projektorientierten Unterricht unter Einbeziehung außerschulischer Partner (Projekttage an der technischen Universität Illmenau) und Lerngelegenheiten, um selbstverantwortetes Lernen zu fördern und wesentliche Impulse für die Kompetenzentwicklung zu geben. Der modulare Aufbau der Lehrpläne für die Fächer des Wahlpflichtbereiches bietet den Schulen die Möglichkeit, unter Berücksichtigung der jeweiligen Gegebenheiten geeignete Themenbereiche bzw. Module auszuwählen und diese im Rahmen der schulinternen Lehr- und Lernplanung auszugestalten.

Der Unterricht im Fach Naturwissenschaften und Technik ermöglicht dem Schüler den Erwerb überfachlicher sowie naturwissenschaftlicher Kompetenzen. Diese Kompetenzen haben gleichermaßen Zielstatus. Sie bedingen einander, durchdringen und ergänzen sich gegenseitig und werden in der Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen und fächerübergreifenden Inhalten des Unterrichts erworben.
Das Fach Naturwissenschaften und Technik verbindet bei der Kompetenzentwicklung naturwissenschaftliche Herangehensweisen mit vielfältigen Aspekten der belebten und unbelebten Umwelt. Dabei werden verschiedene Bezüge zu gesellschaftlichen, mathematischen, historischen und ethischen Sachverhalten hergestellt. Das Fach vertieft dadurch das Interesse an der Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Frage- bzw. Problemstellungen und fördert eine positive Einstellung zu Naturwissenschaften und Technik. Es ermöglicht ein umfangreiches Experimentieren, Arbeiten an außerschulischen Lernorten sowie projektartige Unterrichtsabschnitte. Dadurch werden die praktischen und praxisbezogenen Anteile im Unterricht erhöht.
Die naturwissenschaftliche Grundbildung (Scientific Literacy) gehört in unserer durch Naturwissenschaften und Technik geprägten Welt unverzichtbar zu einer zeitgemäßen Allgemeinbildung. Sie bietet im Sinne eines lebenslangen Lernens eine wichtige Grundlage für die Auseinandersetzung mit der sich ständig verändernden Welt und ist Voraussetzung für die Aneignung neuer Erkenntnisse sowie sachgerechter Entscheidungen in vielen persönlichen und alltäglichen Situationen. Der Unterricht im Fach Naturwissenschaften und Technik, der auf den Erwerb der allgemeinen Hochschulreife ausgerichtet ist, bietet dem Schüler eine vertiefte Allgemeinbildung und eine wissenschaftspropädeutische Bildung, die für eine qualifizierte berufliche Ausbildung oder ein Studium vorausgesetzt werden.

Ziele des Kompetenzerwerbs in den Klassenstufen 9/10:

Themenbereich 1: Umwelt und Energetik

Modul: Globale Umweltprobleme

Modul: Energieversorgung

Modul: Naturräume sowie Wissenschaft und Technik am Wirtschaftsstandort Thüringen

Modul: Nachwachsende Rohstoffe

Modul: Bauen und Wohnen

Modul: Ökosysteme

Themenbereich 2: Versorgungs-, Entsorgungssysteme und Kreisläufe

Modul: Lebensmittel

Modul: Trinkwasser, Brauchwasser und Abwasser

Modul: Arzneimittel

Modul: Ökonomisch und ökologisch Verpacken

Modul: Umgang mit Abfällen

Themenbereich 3: Mobilität

Modul: Verbrennungsmotoren und Kraftstoffe

Modul: Alternative Antriebs- und Speicherkonzepte

Modul: Verhalten und Sicherheitstechnik im Straßenverkehr

Modul: Bewegungen bei Lebewesen

Modul: Das Fliegen

Modul: Raumfahrt

Modul: Orientierung und Positionsbestimmung

Themenbereich 4: Technik, Bionik und Kommunikation

Modul: Mensch und Medizintechnik

Modul: Sinnesorgane, Wahrnehmung und technische Sensoren

Modul: Kommunikation

Modul: Fernrohre und Mikroskope als optische Hilfsmittel

Modul: Messen, Steuern und Regeln

Modul: Kunststoffe im Alltag

Modul: Herstellung und Eigenschaften ausgewählter Baustoffe

Modul: Biologische und technische Konstruktionsprinzipien sowie Effekte durch Oberflächengestaltung

Musik

Die Fachschaft:

Frau Armstroff (Fachkonferenzleiterin Musik / Geschichte)

Frau Weiß (Musik / Mathematik)

In unserem Unterricht achten wir darauf, dass neben Musikgeschichte auch Musiktheorie und vor allem das Singen und Musizieren nicht zu kurz kommen. Dank der guten Ausstattung der Musikräume mit Orff-Instrumentarium, Boomwhackers und Schlagzeug lernen unsere Schülerinnen und Schüler schon ab der fünften Klasse sich selbst und andere mit Rhythmus- und Melodieinstrumenten zu begleiten. Auch Tanzen, szenisches Spiel und Kompositionsversuche finden bei uns ihren Platz.

Viele unserer Schülerinnen und Schüler bereichern zudem den Unterricht durch ihr Instrumentalspiel. Was sie in der Musikschule und in Ensemblegruppen gelernt haben, können sie auch im Klassenverband, unserer Schülerband oder in den Chören durch Begleitung und musikalische Umrahmung gut einbringen.

Unser Kinderchor findet wöchentlich am Dienstag in der 7. Stunde unter der Leitung von Frau Weiß im Raum 604 statt. Alle Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Klasse sind herzlich willkommen.
Unseren ersten Auftritt hatten wir bereits zum Schuljahresbeginn zur Begrüßung unserer fünf neuen 5. Klassen. Außerdem eröffnen wir die Schnuppertage im Herbst und haben Auftritte beim Weihnachtskonzert und am Tag der offenen Tür. Wenn ihr Lust habt mitzumachen, kommt einfach bei der nächsten Probe vorbei!

Physik

Im Unterrichtsfach Physik machen sich Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 12 mit den Erscheinungen und Vorgängen in der unbelebten Natur vertraut, erleben, wie physikalische Erkenntnisse in der Technik angewendet werden und machen sich Gedanken über die Rolle des Menschen bei der Nutzung naturwissenschaftlicher Errungenschaften.

Dabei erwerben die Schüler grundlegendes Wissen aus den Gebieten Optik, Mechanik, Elektrizitätslehre, Thermodynamik und Atomphysik.

Die folgenden Lehrerinnen und Lehrer unterrichten zurzeit  im Gymnasium „Am Lindenberg“:

Herr Haack     (Ph / Astr / Soz)

Herr Burkhard (Ph / Geo)

Herr Dr. Illing (Ma / Ph)

Frau Jahn (Ma / Ph / Astr)

Aufbauend auf dem MNT-Kurs in Klasse 5 und 6 werden die Schüler lernen, Wechselbeziehungen zwischen Mensch, Natur und Technik aus physikalischer Sicht zu analysieren und für ihre praktische Lebensorientierung zu nutzen.

Das Fach Physik leistet dabei im Zusammenspiel mit den anderen Naturwissenschaften seinen Beitrag zum Verständnis komplexer Naturerscheinungen, indem es die physikalischen Aspekte dieser Erscheinungen aufgreift und mit physikalischen Methoden untersucht. Im Physikunterricht erarbeiten sich die Schüler/innen grundlegendes physikalisches Wissen, um ihre natürliche und technische Umwelt bewusst zu erfassen und in unserer modernen Welt verantwortungsbewusst zu handeln. Gemeinsames Experimentieren und Problemlösen fördern sowohl Kommunikations- und Teamfähigkeit als auch Kreativität und Fantasie. Bei der Auseinandersetzung mit physikalischen Inhalten entwickeln die Schüler/innen mit Zielstrebigkeit, Gewissenhaftigkeit, logischem Denken und kritischem Werten Voraussetzungen, die für die Studier- und Ausbildungsfähigkeit von Bedeutung sind.

In den Klassenstufen 7, 8 und 9 wird das Unterrichtsfach Physik wöchentlich zweistündig,  in Klassenstufe 10 einstündig unterrichtet.

Zur Kompetenzentwicklung wurde im Jahr 2013 ein neues Fach, der naturwissenschaftliche und technische Unterricht, in Klassenstufen 9 und 10 eingeführt. Dieses wird in Klassenstufe 9 wöchentlich dreistündig im Fach Physik und in Klassenstufe 10 halbjährig jeweils dreistündig im Fach Biologie und Chemie unterrichtet.

Deutsch

Die Fachschaft:

Herr Bergner (Fachschaftsleiter)

Frau El-Hassan

Frau Kuß

Frau Müller

Frau Schechinger

Frau Schwaiger

Frau Walther

Frau Werner

Frau Wiesner

Regelmäßige Tätigkeiten im und neben dem Unterricht:

  • Vorlesewettbewerb in der Klassenstufe 6 (Klassen- und Schulausscheid)
  • Schulkinowoche
  • Theaterbesuche
  • Projekttage „Alles rund ums Buch“ in Klassenstufe 6
  • Zeitungsprojekt „Klasse“ mit Freies Wort im Fach Medienkunde in Klassenstufe 8
  • Märchenpräsentationen zum „Tag der offenen Tür“

Hörsaal statt Klassenzimmer

Im Rahmen der Seminarfachtage der 11. Klasse des Gymnasiums „Am Lindenberg“ weilten die 116 Schülerinnen und Schüler dieses Jahrgangs an zwei Tagen an der UNI in Ilmenau. Das Seminarfach hat den Anspruch, sich gezielter auf das Studieren vorzubereiten. Wo kann man das besser als an der UNI und die liegt ja quasi vor der Tür. Herr Kreuzberger von der UNI und Frau Wiesner vom Gymnasium hatten für diese Tage ein qualitativ anspruchsvolles und intensives Programm gestaltet. Themen wie das Formulieren einer Forschungsfrage, wissenschaftliches Schreiben und das effiziente Nutzen von Textverarbeitungsprogrammen standen auf dem Vorlesungsplan.

Da gab es eine Vielzahl von neuem Wissen, was das Schreiben der Arbeit dann doch enorm erleichtern kann. Auch das wissenschaftliche Recherchieren in der Vorlesung von Herrn Dr. Upmeier von der UNI Bibliothek offenbarte viele Möglichkeiten gezielt und effektiv an richtig gute wissenschaftliche Fachliteratur zu kommen. Der Lernort Uni als externen Lernort wurde von allen als sehr gewinnbringend angenommen. Der Motivation für die Seminarfacharbeit hat das sehr gut getan, so die Meinung der Schülerinnen und Schüler. Es hat aber auch gezeigt, wie viel intensive Arbeit noch vor den Seminarfachgruppen liegt. Der Start ist vollzogen und nun gilt es, die Angebote, die die UNI gemacht hat, auch zu nutzen. An dieser Stelle gilt ein besonderer Dank Herrn Kreuzberger für seine Vorlesung und insbesondere für die Organisation an UNI. Auch danken wir Herrn Dr.Upmeier für seine mit großer Freude und Leichtigkeit gehaltene Vorlesung und das Angebot der UNI Bibo helfend bei der Literaturrecherche zu wirken.

Seminarfachteam des Gymnasiums „Am Lindenberg“ Ilmenau

Seminarfacharbeit

Im Seminarfach sollen die Schüler/innen vertiefend zu selbstständigem Lernen und wissenschaftlichem Arbeiten geführt werden. Problembezogenes Denken soll initiiert und geschult sowie Sozialformen des Lernens trainiert werden. Dies verlangt sowohl Selbstständigkeit als auch Kommunikations- und Teamfähigkeit. Der Unterricht im Seminarfach fördert die Lernkompetenz der Schüler/innen. Lernmethoden und Lerntechniken werden genutzt, um im Lernprozess Informationen zu verstehen, zu ordnen und zu strukturieren, zu verarbeiten, kritisch zu reflektieren und zu präsentieren sowie im Diskurs zu erörtern.

Im Seminarfach sollen die Schüler/innen sowohl individuelle Lernstrategien entwickeln als auch wissenschaftspropädeutisches Arbeiten lernen. Prozessorientierte Fähigkeiten bei der eigenverantwortlichen Gestaltung der Seminarfacharbeit sollen ebenso gefördert werden wie die Reflexion von Kommunikations- und Interaktionsvermögen. Die Schüler/innen bestimmen selbstständig Themen, Inhalte, Lernwege und Präsentationsformen. Auch die Zeitschiene bietet Freiräume der Selbstbestimmung. In der Regel schreiben bis zu vier Schüler/innen gemeinsam eine Seminarfacharbeit, wobei immer die individuelle Leistung des einzelnen Schülers/in bewertet wird.

Die Seminarfachleistung umfasst drei Schwerpunkte:

1.       Prozess der Erstellung der Arbeit (20 %)

2.       Seminarfacharbeit/transparenter Anteil des einzelnen Schülers/in (30 %)

3.       Kolloquium/Präsentation und Diskussion der Ergebnisse der Arbeit (50 %)

Unser Anspruch ist es, unsere Schüler/innen beim Schreiben der Seminarfacharbeit  zu begleiten, zu unterstützen und mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, aber auch ein hohes Maß an selbstständiger Arbeit zu fordern.