Geschichte

Ziele und Aufgaben des Geschichtsunterrichtes

Zentrale Aufgabe des Geschichtsunterrichts ist die Förderung und Entwicklung eines reflektierten und selbstreflexiven Geschichtsbewusstseins, das auf systematisch aufgebautem, mit fachspezifischen Methoden erschlossenem Wissen beruht. Die Ausbildung einer eigenen Identität auf der Grundlage der freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnung wird unterstützt. Jeder Mensch ist in seinem Alltag eingebunden in geschichtliche Bezüge, die seine Einstellungen und sein Handeln prägen. Zugleich begegnet er ständig Interpretationen und Deutungen von Geschichte. Auf diese Weise trägt die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit zu einem besseren Verständnis der Gegenwart bei. Somit bietet der Geschichtsunterricht Orientierungshilfe in Gegenwart und den Bestand und die Zukunft. Um die Schüler/innen zu befähigen, zukünftige individuelle und gesellschaftliche Handlungsoptionen zu entwickeln, finden auch alternative Orientierungsmuster, fragwürdige Traditionslinien sowie gelungene und gescheiterte Lebens- und Gesellschaftsentwürfe im Unterricht Berücksichtigung. Ihre kritische Überprüfung muss vor den Wertsetzungen der freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnung erfolgen. Die Auseinandersetzung mit Vergangenem, das Einbinden in unterschiedliche Kontexte und die Bedeutungszuweisungen für die Gegenwart sind notwendig an Sprache gebunden, deshalb bietet der Geschichtsunterricht Möglichkeiten für eine konsequente Förderung der Sprach- und Lesekompetenz und den kritischen Umgang mit Medien.

Die Fachschaft Geschichte

Frau Armstroff

Herr Bloch

Herr Bergner     

Frau Eilers          

Herr Fröhlich  

Herr Gerhardt

Frau Gritzki                        

Frau Müller

Herr Rammner

Frau Schechinger

Herr Schlager

Frau Sperling

Stundentafel:

Kl. 5 Kl. 6 Kl. 7 Kl. 8 Kl. 9 Kl. 10 gA/11 gA/12 eA/11 eA/12
1 1(+1) 2 2 2 2 2 2 4 4

 (Hinweis: in Klassenstufe 6: 1 WST Geschichte/Geographie/Media)

Mögliche Projekte:

Klasse 5:       -Stadtführung Ilmenau (Unterrichtsgang; ca. 3h)

                     -Ur- und Frühkunde- Museum, Multimediashow in Weimar

Klasse 6:       -Projekt Rom (innerhalb der Geschichtsstunden)

Klasse 7:       -Leben auf einer Burg (Exkursion/Leuchtenburg)

Klasse 8:       -Zeitalter Absolutismus (Exkursion Gotha/ Schloss Friedenstein)

Klasse 9: -Das nationalsozialistische Deutschland (Exkursion Erfurt/“Topf &Söhne“)

Klasse 10: -Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße

Toll gemacht!

Im Homeschooling fertigten die Mädchen und Jungen der Klasse 5c Nachschlagewerke zum Thema Steinzeit an! Dabei entstanden viele schöne große und kleine Lexika!

Das habt ihr (und alle, die euch dabei unterstützt haben) toll gemacht!

C.Sperling  (Lehrerin Geschichte)

Sport

Zur Fachschaft Sport gehören folgenden Kolleginnen und Kollegen:

Herr Borst (Sp / Ge)

Herr Gerhardt (Sp / Ge)

Herr Hellmuth (Sp / Eth / MNT)

Herr Dr. Illing (Sp / Ma / Phy)

Herr Lippert (Sp / Eng)

Herr Rammner (Sp / Ge)

Frau Sperling (Sp / Ge / Gewi)

Frau Voßhage (Sp / Ma / Geo)

Der Unterricht findet in allen 3 Unterrichtsstunden für jede Klasse in der Ilmsporthalle statt. Ebenso werden auch die örtlichen Sportstätten wie der Sportplatz am Hammergrund, die Eishalle, Fitnessstudios und die Schwimmhalle genutzt. 

Unsere Schüler wählen sich ab der 11.Klasse in verschiedene Kurse ein. So stehen beispielsweise Leichtathletik, Schwimmen, Geräteturnen, Tanz/Gymnastik, Fußball, Hockey, Basketball, Handball, Badminton, Gesundheit und Fitness sowie Tennis zur Auswahl. Außerdem nehmen die Schüler an verschiedenen Wettkämpfen wie Volleyball, Basketball, Fußball, Handball, Tischtennis, Ski Alpin und Leichtathletik teil. 

Zu den Traditionswettbewerben innerhalb unserer Schule zählen Volleyballvergleichsspiele der Klassen 10-12, Hochsprungvergleich mit dem anderen Gymnasium in den Klassen 5-10, Sportfasching Klasse 5, Zweifelderballvergleich der 6. Klassen und Basketballvergleich der 8. und 9. Klassen. Unsere neuen 5. Klassen werden mit einem Tanz aller 6. Klassen begrüßt.

Auch stehen immer sportliche Angebote in der Projektwoche zur Wahl und werden von den Schülern gerne gewählt.

Latein

Die Fachschaft Latein:

Herr Kania (Latein / Sozialkunde / Fachschaftsleiter Latein)

Frau Kleber (Latein / Spanisch / Kunst)

Herr Kleber (Latein / Ethik / Altgriechisch)

Herr Schlager (Latein / Spanisch / Geschichte)

Frau Uhlworm (Latein / Biologie / MNT)


Aktivitäten fest eingeplant in diesem Schuljahr:

Klasse 6 und 7 – Nox Latina (in der Schule)

Klasse 7 – römisches Kochen in Kooperation mit dem Stadtjugendhaus „Schatoh“

Latein als Fremdsprache: 

Latein wird an unserer Schule als 2. Fremdsprache regulär ab der 6. Klasse angeboten. Die Schüler/innen müssen sich erst Ende der 5. Klasse nach unserem Schnupper-Sprachangebot hierfür entscheiden. Sie haben die Auswahl zwischen Latein, Französisch, Russisch und Spanisch.

Schnupper-Sprachangebot Klasse 5: Um die Wahl der 2. Fremdsprache zu erleichtern, probieren die Schüler in einer Schnupperwoche jede der vier Fremdsprachen aus – ganz ohne Noten. Anschließend treffen sie eine Vorauswahl, welche 2 Fremdsprachen sie vertiefend ausprobieren wollen. Kurz vor Ostern können Sie diese noch einmal an einem Sprachentag testen, bevor sie ihre Wahl für die 6. Klasse treffen.

Stundentafel:

Klasse 6:         je 5 Std. 

Klasse 7/8:      je 3 Std. 

Klasse 9/10:    je 2 Std. 

Klasse 11/12:  je 3 Std. (gA)

Latein im Unterricht

Unterrichtsbasis:  

Schulbuch ROMA (ab der 6. Klasse)

Schulbuch LEGAMUS 1/2 (Klassen 11/12) und weitere Lektürehefte

Schulbuch STATIO (neueinsetzende Fremdsprache ab Klasse 10 für unsere Quereinsteiger)

Moderne Unterrichtsmethoden

* Szenisches Spiel, Textvertonungen, kreatives Schreiben 

* Projekte, Freiarbeit, Stationenlernen, Lernen durch Lehren 

* Vokabellernmethoden, rhythmisches Lernen 

* Synoptisches Lesen, Lernkonzerte 

* (der wieder salonfähige) Frontalunterricht 

Oberstufe (Kl. 11/12):

Hier erfolgt die Lektüre von Originaltexten zu den Themen Historiographie, Dichtung, Philosophie, Rhetorik in wechselnder Reihenfolge und verschiedener Ausprägung (Hilfe: Wörterbuch STOWASSER). Dabei erwerben die Schüler Hintergrundwissen zu behandelten Themen und komplexe Aufarbeitung. Wiederholung und Erweiterung des Grundwortschatzes. Außerdem werden grammatische Grundlagen und Satzanalysemodelle wiederholt. Dabei bleibt ausreichend Freiraum für kreative Arbeiten zu bestimmten Themengebieten. 

Ist im Fach Latein eine BLF in der 10. Klasse möglich?:

Ja! Seit 2015 kann sie anstelle der Englisch-BLF in Latein abgelegt werden, insofern Latein durchweg als zweite Fremdsprache unterrichtet worden ist. Die Prüfung erfolgt bei uns schriftlich in 120 min. und gliedert sich in zwei Teile.

Teil 1: Übersetzung (ca. 60 min)

Teil 2: Interpretation und Sachwissen (ca. 60 min)

Diese Prüfung ist keine Latinumsprüfung!

Zum Erwerb des Latinums: 

Das Latinum ist der Nachweis über ausreichende Lateinkenntnisse, die für viele Studienfächer unerlässlich sind (siehe FAQ).

Am Ende der 10. Klasse können Schüler eine zentrale Prüfung zusätzlich zur BLF ablegen. Diese besteht aus einer schriftlichen Teilprüfung (Übersetzung und Interpretation) sowie einer mündlichen Teilprüfung. Da diese im Zeitraum der BLF stattfinden, ist es nicht empfehlenswert, sich diese zusätzliche Last aufzubürden. Vielmehr ist es wichtig, die BLF ordentlich zu bestehen! Aber auf Wunsch kann auch ein Antrag für die Latinumsprüfung gestellt werden.

Nach der 12. Klasse und gA Latein erhalten alle Schüler mit mindestens fünf Notenpunkten (Note ausreichend) am Ende der 12. Klasse (12/2) das (große) Latinum. Dies spart im Studium viel Zeit und Geld! Lateinkurse an der Uni bedeuten etwa 1-2 Jahre Mehrarbeit und damit verbundene Kosten. Die Durchfallquote an den Universitäten beträgt bis zu 50%, manchmal auch mehr. Wer das (große) Latinum endgültig nicht nachweisen kann, muss sein Studium abbrechen. 

Die Fachschaft Latein rät daher:

Latinum in der Schule erspart im Studium viele Sorgen! Es kommt einem Geschenk gleich, das Latinum an der Schule erwerben zu können!


F A Q – Antworten auf häufig gestellte Fragen

Ist Latein schwieriger als andere Sprachen?

Nein. In jeder Sprache müssen Vokabeln und Grammatik gelernt werden. Der Hauptunterschied zwischen Latein und den heutigen Fremdsprachen besteht darin, dass Latein nicht mehr aktiv gesprochen wird. Dem begegnet der Lateinunterricht damit, dass beispielsweise Dialoge erstellt und gesprochen werden.

Dass Latein nicht mehr gesprochen wird, hat für viele Schüler auch einen großen Vorteil: denn die Unterrichtssprache erfolgt in Deutsch, was vielen Schülern ein gutes Mitkommen im Unterricht ermöglicht.

Ist Latein eine tote Sprache?

Nein. Noch heute ist Latein Amtssprache des Vatikan. Dort werden auch immer wieder Wörterbücher herausgebracht, die den aktuellen Wortschatz beinhalten (z.B. Vokabeln wie „Waschmaschine“ – lavator). Außerdem lebt Latein noch in vielen heutigen Sprachen weiter – wie beispielsweise in unserer eigenen deutschen Sprache oder Englisch.

Im Deutschen taucht Latein auf, ohne dass wir es immer merken. Doch viele Fachbegriffe leiten sich aus dem Lateinischen ab: Transfusion, Kapillarität, Division, Traktor, Fraktur, …

Wer Latein kann, scheut sich nicht vor Fachliteratur oder der Erlernung neumodischer Fremdsprachen, da er die Muttersprache der romanischen Sprachen beherrscht.

Welchen Sinn macht es, Latein zu lernen?

Latein ist die Mutter vieler heutiger europäischer Sprachen (Italienisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Rumänisch) und ist auch in anderen Sprachen teils stark vertreten (z. B. Englisch, Deutsch). Beim Erlernen einer dieser Sprachen sind grundlegende Lateinkenntnisse von großem Vorteil, weil sich Vokabeln und Grammatik so schneller lernen lassen und die jeweilige Sprache besser verstanden wird. Von der Herausbildung und Förderung spezieller Kompetenzen (z. B. Ausdrucksfähigkeit, Lese- & Lernkompetenz, Sprachkompetenz) bei jedem Schüler gar nicht zu reden… 

Für welche Studienfächer wird das (große) Latinum benötigt?

* Sprachen (v. a. Germanistik, Romanistik, Anglistik, Amerikanistik), Geschichte, Philosophie/Ethik, Klassische Archäologie, Indogermanistik, Klassische u. Mittelalterliche  Philologien, Theologie u. Religionswissenschaft, Musikwissenschaft, Kunstgeschichte.

*  Teilweise für Medizin, Pharmazie, Biologie, Psychologie, Jura, Journalismus und mehr (universitätsabhängig).

Schülerkommentare zum Lateinunterricht

Klasse 7

„Seitdem kann ich Deutsch besser.“ 

 „Latein macht Spaß, weil man keine Aussprache lernen muss, auch wenn man mal nicht so gut abschneidet.“ 

„Es macht mir Spaß, WENN ich lerne, denn dann versteht man alles und es ist logisch.“ 

„Die Lehrmethoden sind auf uns zugeschnitten und bestehen nicht immer nur aus Lernen, Lernen, Lernen!“

„Man kann das richtige Vokabellernen lernen, es trainiert das Gedächtnis und man lernt, richtig selbstständig zu lernen.“ 

„Latein hat auch viel mit Geschichte zu tun, das macht mir Spaß.“ 

Klasse 8 

„Latein ist lustig.“ 

„Es ist immer wieder überraschend, wie viel Latein in anderen Sprachen versteckt ist!“ 

Klasse 9 

„Ich verstehe jetzt auch in Englisch die Grammatik besser.“ 

 „Wenn ich studiere, muss ich Latein nicht noch mal lernen!“ 

„Latein bildet die Grundlage für andere Sprachen.“ 

„Latein ist wie ein Blutegel: Viele haben ihr Leben so verbessert und mussten doch zeitweise mit Kopfschmerzen kämpfen!“ 

„Man kann Harry-Potter-Zaubersprüche übersetzen!“ 

„Latein hilft, Fremdwörter im Deutschen zu verstehen.“ 

„Man kann andere Menschen beleidigen, ohne dass sie einen verstehen!“

Darstellen und Gestalten

Der Unterricht im Fach „Darstellen und Gestalten“ wird von Frau Eger-Pfützner erteilt.

Das Fachgebiet Darstellen und Gestalten:

Das Fach wird ab Klasse 9 im Wahlpflichtbereich bis Klasse 10 angeboten und kann im Kurssystem als Fach im grundlegenden Anforderungsniveau belegt werden. Durch zielgerichtete Arbeit auf dem Gebiet der Sprache, den Möglichkeiten des verbalen und nonverbalen  Ausdruckes und der kreativen Gestaltung werden alle Persönlichkeitsbereiche gefördert. Durch ausgewählte Inszenierungen, die  primär an unserer Schule aufgeführt werden, erleben Zuschauer, Eltern und Schüler die Vereinigung aller Künste hautnah.

Aufführungen der letzen Jahre:

– Aristophanes  „Die Vögel“

– Molière „Bürger als Edelmann“

– Nils Holldick  „Die Feuerzunder“

– James Krüss „Das Hemd des Glücklichen“

– Coline Serrau „Hase, Hase“

Ethik / Religion

In der Fachschaft Ethik/Religion wird Unterricht erteilt von:

Frau Wiesner (ev. Religion, Deutsch, Seminarfach)

Frau Hasse (Ethik, Mathematik, Informatik)

Herr Hellmuth (Ethik, Sport)

Herr Kleber (Ethik, Latein, Altgriechisch)

Frau Schwaiger (ev. Religion, Deutsch)

Stundentafel:

Ethik/Religion wird in jeder Jahrgangsstufe zweistündig unterrichtet.

Moderne Unterrichtsmethoden:

Szenisches Spiel, kreatives Schreiben und Gestalten sowie philosophische Tagebücher, Projekte, Freiarbeit und Stationenlernen, Lesestrategien zum Verständnis von Sachtexten und synoptisches Lesen, Lesetagebücher, Diskussionen und Referate, ggf. themenspezifische Exkursionen

Selbstverständnis des Faches:

Ethik

Das Fach Ethik hat in einer modernen Gesellschaft, in der ein breites Spektrum an Meinungen und Bekenntnissen herrscht, eine wichtige Aufgabe. Es dient der Sensibilisierung für den Wertepluralismus und der qualifizierten Auseinandersetzung mit Wertekonflikten und ethischen Problemen. Zusätzlich ermöglicht die Beantwortung philosophischer Fragestellungen Rückschlüsse auf die individuelle Wirklichkeitsdeutung der Schüler/innen. Darüber hinaus erwerben die Schüler/innen im Fach Ethik grundlegendes Wissen und die Fähigkeit der ethischen Reflexion, mit deren Hilfe sie unterschiedliche Weltanschauungen kritisch prüfen und hinterfragen können. Dies versetzt sie besser in die Lage, begründete Urteile zu fällen und verantwortlich für sich selbst und andere zu sein. Gegenstand der Auseinandersetzung sind vor allem solche Probleme, die für das Zusammenleben in der Gesellschaft von besonderer Bedeutung sind und deshalb oft kontrovers dargestellt und beurteilt werden. Dazu gehören tradierte und aktuelle Wertvorstellungen sowie die Thematisierung von Sinn- und Lebensfragen (z.B. Vorurteilsbildung, Toleranz, Verantwortlichkeit, Gerechtigkeit, Glück etc.). Die Herausbildung ethischer Reflexionsfähigkeit als spezifischer Beitrag des Faches zur Allgemeinbildung erfordert zudem, dass die Schüler/innen im Unterricht die in einer demokratischen Gesellschaft existierenden Möglichkeiten zum Meinungsaustausch, zur Diskussion und zur Konfliktlösung verstehen und anwenden lernen, so dass sie sich selbst als mündige Bürger am gesellschaftlichen Diskurs beteiligen können. Somit unterstützt das Fach Ethik die Persönlichkeitsentwicklung, die Selbstständigkeit und die Eigenverantwortung der Schüler/innen.

Religion

Das Fach Religion hilft den Schülern/innen, sich in der Vielfalt möglicher Lebensentwürfe und Weltdeutungen zurechtzufinden. Dies geschieht in der Auseinandersetzung mit der in unserem Kulturkreis wirksamen christlichen Tradition und in der Begegnung mit anderen religiösen und weltanschaulichen Erfahrungen. Dabei wird nicht nur Wissen über das Christentum als verfasste Religion, sondern auch über religiöse Phänomene und Dimensionen menschlichen Lebens erschlossen. Im christlichen Kontext ist ein religiöses Lebens- und Weltverständnis wesentlich durch den Begriff Hoffnung geprägt. Hoffnung entsteht im Vertrauen auf den befreienden Zuspruch Gottes in Jesus Christus. Gottes Zuspruch motiviert zum Engagement für die Welt im Bewusstsein der Vorläufigkeit menschlicher Existenz und der Möglichkeit der Vergebung. Diese Haltung ermöglicht eine kritische Distanz gegenüber einer Funktionalisierung und Instrumentalisierung des Menschen. Das Fach Religion nimmt die Situation der Schüler/innen mit ihren Wünschen und Ängsten, in ihrer Suche nach Sinn auf und begleitet Übergänge in schwierigen Entwicklungsphasen. Im Religionsunterricht wird die Beziehung des Einzelnen zu anderen Menschen, zu Gott und der Welt als Ganzer thematisiert. Da Religion eine Metaperspektive auf die Wirklichkeit einnimmt, integriert das Fach Einzelaspekte der Fächer und stellt diese in ihren kulturellen Sinnzusammenhang. So ist zum Verständnis der christlichen Traditionen und Gottesvorstellungen die Kategorie der Geschichtlichkeit unverzichtbar. Zudem sind religiöse Traditionen ohne soziale und politische Bezüge nicht verstehbar.

Russisch

Die Fachschaft Russisch stellt sich vor:

Frau Preuß ( Ru/E)

Russisch als Fremdsprache:

Russisch wird an unserer Schule als 2.Fremdsprache gelehrt. Die Schüler entscheiden sich ab der 6. Klasse für eine Fremdsprache (Russisch, Französisch, Latein oder Spanisch).

Stundentafel:

Kl.6:   5 Stunden

Kl.7/8: je 3 Stunden

Kl.9:   2 Stunden

Kl.10: 2 Stunden

Kurse mit grundlegendem Anforderungsniveau (11/12): je 3 Stunden 

Lehrwerke:

Kl.5-10:        Cornelsen “Dialog“

Kurse 11/12: Klett “Konjetschno – Intensivkurs“ (für Anfänger) bzw.

Cornelsen “Wmeste“ (für die weiterführende 2. Fremdsprache)

Moderne Unterrichtsmethoden:

– Lernen mit Tandembögen

– Vokabellernmethoden

– Sprachmittlung

– kreatives Schreiben

– Projekte, Freiarbeit

– szenisches Spiel: spannende Dialoge zum Entdecken des russischen Alltags

– Frontalunterricht

5 gute Gründe, Russisch zu lernen:

1. Russisch ist Größe

  • Mit einer Riesenfläche von 17 075 000 km² ist Russland das größte Land der Welt.
  • Russisch zählt zu den zehn Weltsprachen. Knapp hinter Mandarin, English und Arabisch, aber weit vor Portugiesisch und Deutsch.
  • Russisch als Muttersprache sprechen 160 Millionen, als zweite Muttersprache 69 Millionen.

2. Russisch ist Kontakt

  • Nicht nur in Russland wird Russisch gesprochen, sondern auch in der Ukraine und Weißrussland, Kasachstan, Litauen, d. h. in der gesamten Ex-Sowjetunion ist Russisch die Kommunikationssprache.
  • Russisch gehört zur Gruppe der slawischen Sprachen (Polnisch, Tschechisch, Slowakisch, Bulgarisch, Serbisch, Kroatisch, Makedonisch, Ukrainisch, Weißrussisch usw.). Wer Russisch kann, erlernt die nächste slawische Sprache viel schneller und eröffnet sich damit die nahe liegende und doch entfernte Welt von Osteuropa.

3. Russisch ist Bildung

  • Ob Sport, Zirkus, Balett, Literatur, Film oder Kunst – die Russen verblüffen seit Jahrhunderten die Welt mit einer Spitzenqualität. Wer Russisch beherrscht, bekommt den besten Zugang zu diesen Kulturschätzen. Denken wir an das Erbe von Tolstoi, Gogol, Dostojewski, Tschechow, Rachmaninow, Tschaikowski, Skrjabin, Schostakovitsch und selbstverständlich Puschkin!

4. Russisch ist Karriere

  • Durch die geografische Lage und Geschichte ist Deutschland für ganz Europa „das Tor nach Russland“. Wer neben den westeuropäischen Sprachen Russisch spricht, hat mehr Chancen auf dem europäischen Arbeitsmarkt.
  • Deutsche als Wirtschaftspartner sind in Russland sehr willkommen und angesehen. Deutsche gelten in Russland als extrem pünktlich, gut vorbereitet und liefern immer Topqualität „Made in Germany“.
  • Russisch ist eine der sechs UNO-Arbeitssprachen und eine besonders in Osteuropa und den GUS-Ländern verbreitete Diplomatensprache. Wer jetzt Russisch lernt, macht die Politik von morgen.

5. Russisch ist Hier und Jetzt

  • In Deutschland leben und arbeiten fast 4 Millionen Russisch sprechende Menschen. Alleine im Raum Hamburg sind das über Hunderttausend. Darunter viele Musiker, Schauspieler und andere Künstler. Das kulturelle Leben in den russischen Gemeinden ist enorm aktiv. Wer Russisch kann, ist dabei.

Wirtschaft und Recht

Die Fachschaft:

Frau Selivanov (W/R, Biologie)

Herr Kania (W/R, Sozialkunde, Latein)

Herr Fröhlich (W/R, Sozialkunde, Geschichte)

Frau Walther (W/R, Deutsch)

Bedeutung des Fachs:

  • Schüler lernen volkswirtschaftliche Zusammenhänge
  • Bezug zu aktuellen Entscheidungen von Politik und Wirtschaft
  • Schüler erlangen betriebswirtschaftliche Kenntnisse
  • Schüler erfahren die Bedeutung des Rechts und erlernen Fähigkeiten im Umgang mit Gesetzesbüchern
  • Schüler können am Ende des Kurssystems das BGB für ihren Alltag verwenden, z. B. zur Durchsetzung von Ansprüchen bei Sachmangel und Verzug
  • Schüler lernen strafrechtliche Hintergründe, Tatbestände und Konsequenzen bei Nichteinhaltung der Ge- und Verbote

Aktivitäten:

  • Klasse 9: Betriebspraktikum
  • Klasse 10: Besuch von Gerichtsverhandlungen am Amtsgericht Ilmenau
  • Unterrichtsgänge zu regionalen und überregionalen Unternehmen

Wahlpflichtfach

Zur Kompetenzentwicklung im Unterricht des Wahlpflichtfaches Naturwissenschaften und Technik:

Im Wahlpflichtbereich kann der Schüler zwischen den Fächern Darstellen und Gestalten, Gesellschaftswissenschaften, Naturwissenschaften und Technik, Informatik, einer dritten Fremdsprache oder einem Fach nach schulinternem Lehrplan wählen. Auf diese Weise sind alle Bereiche des Unterrichts (mathematisch, naturwissenschaftlich-technisch, gesellschaftswissenschaftlich, sprachlich und musisch-künstlerisch) erfasst.


Für den Schüler spielen bei der Entscheidung für sein Wahlpflichtfach vor allem seine Interessen und Neigungen eine Rolle. Damit leistet der Wahlpflichtbereich einen wesentlichen Beitrag zur individuellen Förderung des Schülers und ist auch im Kontext der Entwicklung der Berufswahlkompetenz zu sehen. Das Wahlpflichtfach wird in Klassenstufe 9 und 10 jeweils mit 3 Wochenstunden unterrichtet. Die Schüler nehmen verbindlich daran teil, nachdem sie sich im Vorfeld (Ende der 8. Klasse) für ein zur Auswahl stehendes Fach entschieden haben. Das Angebot kann sich jährlich ändern.

Derzeit werden folgende Fächer an unserer Schule angeboten:

Spanisch (3. Fremdsprache)

Naturwissenschaften

Gesellschaftswissenschaften

Informatik

Darstellendes Gestalten

Spanisch

¡Hola chicas y chicos!¿Qué tal?

Du klickst dich gerade durch die zweiten Fremdsprachen an unserem Gymnasium. Spanisch ist in verschiedenen Varianten wählbar. Wir stellen dir die Wahlmöglichkeiten kurz vor:

  • Du beginnst in der fünften Klasse mit dem Schnupperkurs, in dem du
    die vier zweiten Fremdsprachen kennen lernen kannst. In der sechsten
    Klasse belegst du eine dieser Fremdsprachen, vielleicht ja Spanisch.
  • Wenn du Spanisch nebenher lernen möchtest, kannst du unsere
    Spanisch-AG belegen, egal in welcher Klassenstufe du gerade bist. Wir
    freuen uns über dein Interesse.

Wer sind eigentlich wir?

Wir sind Frau Kleber (Kunstpädagogik, Latein, Spanisch),

und

Frau Herx (Spanisch / Geschichte).

Und warum solltest du dich für Spanisch interessieren?

URLAUBSSPRACHE

In zahlreichen beliebten Urlaubsländern wird Spanisch gesprochen und es macht Spaß, das Gelernte anwenden zu können.

WELTSPRACHE

Immer mehr Menschen sprechen Spanisch! In den letzten Jahren hat sich Spanisch zu einer Weltsprache entwickelt, die mehr Sprecher hat als Französisch oder Russisch.

KULTURSPRACHE

Das Gebiet, in dem Spanisch gesprochen wird, ist riesig. Denn nicht nur Spanien, sondern auch die meisten Länder Süd- und Mittelamerikas sprechen Spanisch. Die Kultur des Spanischen ist bunt und vielfältig. Und es lohnt sich, sie kennenzulernen.

Bestimmt weißt du schon einiges?!  Mach den Test!

1. spanische Hauptstadt

2. Kalte Suppe aus Andalusien

3. spanischer Tanz

4. ehemalige Indianerkultur im Hochtal von Mexiko

5. spanisches Nationalgericht aus Reis und Meeresfrüchten

Gesellschaftswissenschaften

Seit dem Schuljahr 2015/16 haben die Schülerinnen und Schüler der 9.Klassen die Möglichkeit im Wahlpflichtbereich das Fach Gesellschaftswissenschaften zu wählen. Hier werden die Fächer Sozialkunde, Geschichte, Geografie, Wirtschaft-Recht, Ethik und Religion vernetzt. Die Jugendlichen setzen sich mit der Komplexität menschlichen Zusammenlebens aus unterschiedlichen Perspektiven auseinander und beziehen dabei außerschulische Partner und Lerngelegenheiten (Lernen durch Engagement) mit ein. Sie erhalten die Möglichkeit, ihre eigenen Interessen und Vorstellungen einzubringen und in Projekten umzusetzen.

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Im Unterricht werden vielfältige Methoden genutzt und eingesetzt, die vor allem die Kreativität, die Selbstreflexion und das Engagement der Schüler fördern! Die Schülerinnen und Schüler erstellen zum Beispiel Lernspiele zur Biografie und testen diese untereinander aus, befassen sich mit Konsum, Werbung und Nachhaltigkeit oder analysieren Filme, welche gesellschaftliche Themen beinhalten.

In der 10. Klasse nehmen die Schüler an einem Wochenendseminar des Vereins zur Förderung politischen Handelns teil.

Seit dem Schuljahr (2018/19) gibt es im Rahmen des Fachunterrichts Gesellschaftswissenschaften einen Kurs, der sich v.a. mit europäischen Themen beschäftigt und in den Unterricht die Erasmus Plus Projekte („Wohngemeinschaft Europa-Leben unter einem Dach“ 2018-2021, „Verwurzelt, verzweigt, verbunden-Der Baum Europa trägt viele Blätter“ 2020-2022) einschließt sowie auch Schüleraustausche beinhaltet.

Lehrerteam Gesellschaftswissenschaften: C.Sperling,  S.Schneider, A.Schechinger, C.Voßhage, D.Fröhlich, Frau Gritzki)