Französisch

Die Fachschaft Französisch stellt sich vor:

Frau Dornheim (Fachschaftsleiterin; Französisch/ Geschichte/ Russisch)

Frau Kuß (Französisch/ Deutsch/ Russisch)

Frau Jähnert (Lehramtsanwärterin Französisch/ Englisch)

Französisch als Fremdsprache:

Französisch wird an unserer Schule neben Latein, Spanisch und Russisch als 2. Fremdsprache gelehrt. Die Schülerinnen und Schüler durchlaufen im 1. Halbjahr der  Klassenstufe 5 ein Sprachenkarussell, wo sie einen Eindruck von allen 4 Sprachen gewinnen können. Im 2. Halbjahr – wenn sie sich gemeinsam mit ihren Eltern für eine Sprache entschieden haben, werden sie in dieser bereits unterrichtet.

Stundentafel:

Klasse 5:             1 Stunde ab 2.Halbjahr

Klasse 6:             5 Stunden

Klassen 7/8:       je 3 Stunden

Klasse 9/10:       je 2 Stunden

Kurse mit grundlegendem Anforderungsniveau (11/ 12): je 3 Stunden

Des weiteren ist Französisch die 2. Fremdsprache für die Klasse 11s, das heißt für die Schüler, die bereits den Realschulabschluss auf der Regelschule erworben haben und als sogenannte „Quereinsteiger“ auf die Verkursung vorbereitet werden. Ein Kurs mit erhöhtem Anforderungsniveau wird nicht angeboten.

Lehrwerke:

Klett „Junior“ für Klassen 5/6

Klett „Découvertes – série jaune“ für Klassen 7-10

Klett „Horizons“ für Kurse 11/12

Moderne Unterrichtsmethoden:

* szenisches Spiel, kreatives Schreiben

* Projekte, Freiarbeit, Stationenlernen

* Vokabellernmethoden, rhythmisches Lernen

* Lernen mit Tandembögen

* Sprachmittlung

* (der wieder „salonfähige“) Frontalunterricht

* Vorbereitung auf das Sprachzertifikat DELF für Französisch als Fremdsprache

Geographie

Selbstverständnis des Faches:

Im Fach Geographie beschäftigen sich die Schüler mit räumlichen Strukturen und Prozessen auf der Erde. Ziel ist es, die Erde als Lebensgrundlage des Menschen in ihrer Einzigartigkeit, Vielfalt und Verletzlichkeit zu begreifen und verantwortungsbewusst mit ihr umzugehen.

An globalen, regionalen und lokalen Raumbeispielen zeigt das Fach Geographie die Vernetzung von Natur, Ökologie, Ökonomie, von sozialen, politischen und kulturellen Bedingungen auf. Die Schüler lernen, natur- und gesellschaftswissenschaftliche Erkenntnisse, Sichtweisen und Methoden zu verbinden.

Geographielehrer:

Frau Beyer

Frau Mähler

Stundentafel:

Wettbewerbe:

Geographie-Wettbewerb von Klasse 7-10 (größter deutsche Schülerwettbewerb)

Exkursionen und Projekte:

Schaubergwerk „Volle Rose“ Ilmenau

Bergwerk „Schwarzer Crux“ Schmiedefeld

Kalibergwerk Merkers

Geologische Wanderung um Ilmenau

Pumpspeicherwerk Goldistal

Biosphärenreservat Vessertal

Besuch eines Bauernhofs

Besuch des Botanischen Gartens Jena

Chemie

Die Fachschaft Chemie:

Frau Dr. Denzin (Ch, Bio, Sf)

Herr Großherr (Ch, Bio)

Frau Knoll (Ch, Bio)

Frau Kohl (Ch, Bio)

Frau Richter (Ch, Bio)

Die Chemie befindet sich im Neubau in der dritten Etage. Neben einem Unterrichtsraum mit einer naturwissenschaftlichen Grundausstattung nutzen wir für unseren Unterricht außerdem einen Hörsaal. Beide Räume verfügen selbstverständlich über moderne Computertechnik und einen Beamer. Diese Technik kommt sowohl im täglichen Unterricht als auch bei Schülerpräsentationen zum Einsatz. Für die experimentelle Arbeit stehen unseren Schülern zwei Laborräume zur Verfügung. Diese sind analog den Laboren von Universitäten aufgebaut. So können bereits die jüngsten Chemieschüler ihre Kenntnisse beim selbstständigen Experimentieren anwenden und erweitern. Entsprechend den notwendigen materiell-technischen Voraussetzungen wird der zweite Laborraum speziell für die Ausbildung in der Kursstufe für die Chemiekurse mit grundlegendem und mit erweitertem Anforderungsniveau genutzt.

Der Unterricht in Chemie enthält in allen Altersstufen neben theoretischen und praktischen Phasen auch verschiedene Projekte, bei denen die Schüler weitestgehend selbstbestimmt ihr Lernziel und die Reihenfolge der Bearbeitung festlegen können. Insbesondere in der Kursstufe erfolgt punktuell eine Zusammenarbeit mit der Universität in Ilmenau.

Der Tag der offenen Tür ist an unserer Schule alljährlich ein Höhepunkt. Dabei ist es inzwischen zu einer schönen Tradition geworden, dass interessierte Schüler der oberen Klassen „etwas andere Experimente“ unseren Gäste vorführen und gemeinsam mit den jüngeren Schülern die Chemie des Alltags erkunden.  

Darstellen und Gestalten

Der Unterricht im Fach „Darstellen und Gestalten“ wird von Frau Hengstler erteilt.

Das Fachgebiet Darstellen und Gestalten:

Das Fach wird ab Klasse 9 im Wahlpflichtbereich bis Klasse 10 angeboten und kann im Kurssystem als Fach im grundlegenden Anforderungsniveau belegt werden. Durch zielgerichtete Arbeit auf dem Gebiet der Sprache, den Möglichkeiten des verbalen und nonverbalen  Ausdruckes und der kreativen Gestaltung werden alle Persönlichkeitsbereiche gefördert. Durch ausgewählte Inszenierungen, die  primär an unserer Schule aufgeführt werden, erleben Zuschauer, Eltern und Schüler die Vereinigung aller Künste hautnah.

Aufführungen der letzen Jahre:

– Aristophanes  „Die Vögel“

– Molière „Bürger als Edelmann“

– Nils Holldick  „Die Feuerzunder“

– James Krüss „Das Hemd des Glücklichen“

– Coline Serrau „Hase, Hase“

Latein

Die Fachschaft Latein

Frau Käppler (Latein/Musik) 

Herr Kania (Latein/Sozialkunde/ Fachschaftsleiter Latein)

Frau Kleber (Latein/Spanisch/Kunst)

Herr Kleber (Latein/Ethik/Altgriechisch)

Herr Schlothauer (Latein/Spanisch/Geschichte)

Frau Stoye (Latein/Biologie)

Frau Zebe (Latein/Religion/Geschichte/Seminarfach)

Aktivitäten fest eingeplant in diesem Schuljahr:

Klasse 6 – Fahrt zum Römerkastell nach Bad Homburg

Klasse 7 – römisches Kochen in Kooperation mit dem Stadtjugendhaus „Schatoh“

Latein als Fremdsprache 

Latein wird an unserer Schule als 2. Fremdsprache regulär ab der 6. Klasse angeboten. Die Schüler/innen müssen sich erst Ende der 5. Klasse nach unserem Schnupper-Sprachangebot hierfür entscheiden. Sie haben die Auswahl zwischen Latein, Französisch, Russisch und künftig auch Spanisch.

Schnupper-Sprachangebot Klasse 5: Um die Wahl der 2. Fremdsprach zu erleichtern, probieren die Schüler ca. 6-8 Wochen lang jede der vier Fremdsprachen aus – ganz ohne Noten. Dabei legen sie ein Portfolio an, das ihnen währenddessen einen Überblick über alle vier Sprachen ermöglichen soll.

Stundentafel

Klasse 6:         je 5 Std. 

Klasse 7/8:      je 3 Std. 

Klasse 9/10:    je 2 Std. 

Klasse 11/12:  je 3 Std. (gA)

Latein im Unterricht

Unterrichtsbasis  

Schulbuch ROMA (ab der 6. Klasse – 2017 – !NEU!)

Schulbuch CURSUS (noch in Klasse 9 – 10)

Schulbuch LEGAMUS 1/2 (Klassen 11/12) 

Moderne Unterrichtsmethoden 

* Szenisches Spiel, Textvertonungen, kreatives Schreiben 

* Projekte, Freiarbeit, Stationenlernen, Lernen durch Lehren 

* Vokabellernmethoden, rhythmisches Lernen 

* Synoptisches Lesen, Lernkonzerte 

* (der wieder salonfähige) Frontalunterricht 

Oberstufe (Kl. 11/12)

Hier erfolgt die Lektüre von Originaltexten zu den Themen Historiographie, Dichtung, Philosophie, Rhetorik in wechselnder Reihenfolge und verschiedener Ausprägung (Hilfe: Wörterbuch STOWASSER). Dabei erwerben die Schüler Hintergrundwissen zu behandelten Themen und komplexe Aufarbeitung. Wiederholung und Erweiterung des Grundwortschatzes. Außerdem werden grammatische Grundlagen und Satzanalysemodelle wiederholt. Dabei bleibt ausreichend Freiraum für kreative Arbeiten zu bestimmten Themengebieten. 

Ist im Fach Latein eine BLF in der 10. Klasse möglich?

Ja! Seit 2015 kann sie anstelle der Englisch-BLF in Latein abgelegt werden, insofern Latein durchweg als zweite Fremdsprache unterrichtet worden ist. Die Prüfung erfolgt bei uns schriftlich in 120 min. und gliedert sich in zwei Teile.

Teil 1: Übersetzung (ca. 60 min)

Teil 2: Interpretation und Sachwissen (ca. 60 min)

Diese Prüfung ist keine Latinumsprüfung!

Zum Erwerb des Latinums 

Das Latinum ist der Nachweis über ausreichende Lateinkenntnisse, die für viele Studienfächer unerlässlich sind (siehe FAQ).

Am Ende der 10. Klasse können Schüler eine zentrale Prüfung zusätzlich zur BLF ablegen. Diese besteht aus einer schriftlichen Teilprüfung (Übersetzung und Interpretation) sowie einer mündlichen Teilprüfung. Da diese im Zeitraum der BLF stattfinden, ist es nicht empfehlenswert, sich diese zusätzliche Last aufzubürden. Vielmehr ist es wichtig, die BLF ordentlich zu bestehen! Aber auf Wunsch kann auch ein Antrag für die Latinumsprüfung gestellt werden.

Nach der 12. Klasse und gA Latein erhalten alle Schüler mit mindestens fünf Notenpunkten (Note ausreichend) am Ende der 12. Klasse (12/2) das (große) Latinum. Dies spart im Studium viel Zeit und Geld! Lateinkurse an der Uni bedeuten etwa 1-2 Jahre Mehrarbeit und damit verbundene Kosten. Die Durchfallquote an den Universitäten beträgt bis zu 50%, manchmal auch mehr. Wer das (große) Latinum endgültig nicht nachweisen kann, muss sein Studium abbrechen. 

Die Fachschaft Latein rät daher:

Latinum in der Schule erspart im Studium viele Sorgen! Es kommt einem Geschenk gleich, das Latinum an der Schule erwerben zu können!

F A Q – Antworten auf häufig gestellte Fragen

Ist Latein schwieriger als andere Sprachen?

Nein. In jeder Sprache müssen Vokabeln und Grammatik gelernt werden. Der Hauptunterschied zwischen Latein und den heutigen Fremdsprachen besteht darin, dass Latein nicht mehr aktiv gesprochen wird. Dem begegnet der Lateinunterricht damit, dass beispielsweise Dialoge erstellt und gesprochen werden.

Dass Latein nicht mehr gesprochen wird, hat für viele Schüler auch einen großen Vorteil: denn die Unterrichtssprache erfolgt in Deutsch, was vielen Schülern ein gutes Mitkommen im Unterricht ermöglicht.

Ist Latein eine tote Sprache?

Nein. Noch heute ist Latein Amtssprache des Vatikan. Dort werden auch immer wieder Wörterbücher herausgebracht, die den aktuellen Wortschatz beinhalten (z.B. Vokabeln wie „Waschmaschine“ – lavator). Außerdem lebt Latein noch in vielen heutigen Sprachen weiter – wie beispielsweise in unserer eigenen deutschen Sprache oder Englisch.

Im Deutschen taucht Latein auf, ohne dass wir es immer merken. Doch viele Fachbegriffe leiten sich aus dem Lateinischen ab: Transfusion, Kapillarität, Division, Traktor, Fraktur, …

Wer Latein kann, scheut sich nicht vor Fachliteratur oder der Erlernung neumodischer Fremdsprachen, da er die Muttersprache der romanischen Sprachen beherrscht.

Welchen Sinn macht es, Latein zu lernen?

Latein ist die Mutter vieler heutiger europäischer Sprachen (Italienisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Rumänisch) und ist auch in anderen Sprachen teils stark vertreten (z. B. Englisch, Deutsch). Beim Erlernen einer dieser Sprachen sind grundlegende Lateinkenntnisse von großem Vorteil, weil sich Vokabeln und Grammatik so schneller lernen lassen und die jeweilige Sprache besser verstanden wird. Von der Herausbildung und Förderung spezieller Kompetenzen (z. B. Ausdrucksfähigkeit, Lese- & Lernkompetenz, Sprachkompetenz) bei jedem Schüler gar nicht zu reden… 

Für welche Studienfächer wird das (große) Latinum benötigt?

* Sprachen (v. a. Germanistik, Romanistik, Anglistik, Amerikanistik), Geschichte, Philosophie/Ethik, Klassische Archäologie, Indogermanistik, Klassische u. Mittelalterliche  Philologien, Theologie u. Religionswissenschaft, Musikwissenschaft, Kunstgeschichte.

*  Teilweise für Medizin, Pharmazie, Biologie, Psychologie, Jura, Journalismus und mehr (universitätsabhängig).

Schülerkommentare zum Lateinunterricht

Klasse 7

„Seitdem kann ich Deutsch besser.“ 

 „Latein macht Spaß, weil man keine Aussprache lernen muss, auch wenn man mal nicht so gut abschneidet.“ 

„Es macht mir Spaß, WENN ich lerne, denn dann versteht man alles und es ist logisch.“ 

„Die Lehrmethoden sind auf uns zugeschnitten und bestehen nicht immer nur aus Lernen, Lernen, Lernen!“

 „Man kann das richtige Vokabellernen lernen, es trainiert das Gedächtnis und man lernt, richtig selbstständig zu lernen.“ 

„Latein hat auch viel mit Geschichte zu tun, das macht mir Spaß.“ 

Klasse 8 

„Latein ist lustig.“ 

„Es ist immer wieder überraschend, wie viel Latein in anderen Sprachen versteckt ist!“ 

Klasse 9 

„Ich verstehe jetzt auch in Englisch die Grammatik besser.“ 

 „Wenn ich studiere, muss ich Latein nicht noch mal lernen!“ 

„Latein bildet die Grundlage für andere Sprachen.“ 

 „Latein ist wie ein Blutegel: Viele haben ihr Leben so verbessert und mussten doch zeitweise mit Kopfschmerzen kämpfen!“ 

„Man kann Harry-Potter-Zaubersprüche übersetzen!“ 

„Latein hilft, Fremdwörter im Deutschen zu verstehen.“ 

„Man kann andere Menschen beleidigen, ohne dass sie einen verstehen!“

Ethik / Religion

In der Fachschaft Ethik/Religion wird Unterricht erteilt von:

Frau Schmidt (Fachschaftsleiterin Ethik, Deutsch, Seminarfach)

Frau Wiesner (ev. Religion, Deutsch, Seminarfach)

Frau Hasse (Ethik, Mathematik, Informatik)

Frau Pröscholdt (Ethik, Deutsch)

Frau Zebe (ev. Religion, Latein)

Stundentafel:

Ethik/Religion wird in jeder Jahrgangsstufe zweistündig unterrichtet.

Moderne Unterrichtsmethoden:

Szenisches Spiel, kreatives Schreiben und Gestalten sowie philosophische Tagebücher, Projekte, Freiarbeit und Stationenlernen, Lesestrategien zum Verständnis von Sachtexten und synoptisches Lesen, Lesetagebücher, Diskussionen und Referate, ggf. themenspezifische Exkursionen

Selbstverständnis des Faches:

Ethik

Das Fach Ethik hat in einer modernen Gesellschaft, in der ein breites Spektrum an Meinungen und Bekenntnissen herrscht, eine wichtige Aufgabe. Es dient der Sensibilisierung für den Wertepluralismus und der qualifizierten Auseinandersetzung mit Wertekonflikten und ethischen Problemen. Zusätzlich ermöglicht die Beantwortung philosophischer Fragestellungen Rückschlüsse auf die individuelle Wirklichkeitsdeutung der Schüler/innen. Darüber hinaus erwerben die Schüler/innen im Fach Ethik grundlegendes Wissen und die Fähigkeit der ethischen Reflexion, mit deren Hilfe sie unterschiedliche Weltanschauungen kritisch prüfen und hinterfragen können. Dies versetzt sie besser in die Lage, begründete Urteile zu fällen und verantwortlich für sich selbst und andere zu sein. Gegenstand der Auseinandersetzung sind vor allem solche Probleme, die für das Zusammenleben in der Gesellschaft von besonderer Bedeutung sind und deshalb oft kontrovers dargestellt und beurteilt werden. Dazu gehören tradierte und aktuelle Wertvorstellungen sowie die Thematisierung von Sinn- und Lebensfragen (z.B. Vorurteilsbildung, Toleranz, Verantwortlichkeit, Gerechtigkeit, Glück etc.). Die Herausbildung ethischer Reflexionsfähigkeit als spezifischer Beitrag des Faches zur Allgemeinbildung erfordert zudem, dass die Schüler/innen im Unterricht die in einer demokratischen Gesellschaft existierenden Möglichkeiten zum Meinungsaustausch, zur Diskussion und zur Konfliktlösung verstehen und anwenden lernen, so dass sie sich selbst als mündige Bürger am gesellschaftlichen Diskurs beteiligen können. Somit unterstützt das Fach Ethik die Persönlichkeitsentwicklung, die Selbstständigkeit und die Eigenverantwortung der Schüler/innen.

Religion

Das Fach Religion hilft den Schülern/innen, sich in der Vielfalt möglicher Lebensentwürfe und Weltdeutungen zurechtzufinden. Dies geschieht in der Auseinandersetzung mit der in unserem Kulturkreis wirksamen christlichen Tradition und in der Begegnung mit anderen religiösen und weltanschaulichen Erfahrungen. Dabei wird nicht nur Wissen über das Christentum als verfasste Religion, sondern auch über religiöse Phänomene und Dimensionen menschlichen Lebens erschlossen. Im christlichen Kontext ist ein religiöses Lebens- und Weltverständnis wesentlich durch den Begriff Hoffnung geprägt. Hoffnung entsteht im Vertrauen auf den befreienden Zuspruch Gottes in Jesus Christus. Gottes Zuspruch motiviert zum Engagement für die Welt im Bewusstsein der Vorläufigkeit menschlicher Existenz und der Möglichkeit der Vergebung. Diese Haltung ermöglicht eine kritische Distanz gegenüber einer Funktionalisierung und Instrumentalisierung des Menschen. Das Fach Religion nimmt die Situation der Schüler/innen mit ihren Wünschen und Ängsten, in ihrer Suche nach Sinn auf und begleitet Übergänge in schwierigen Entwicklungsphasen. Im Religionsunterricht wird die Beziehung des Einzelnen zu anderen Menschen, zu Gott und der Welt als Ganzer thematisiert. Da Religion eine Metaperspektive auf die Wirklichkeit einnimmt, integriert das Fach Einzelaspekte der Fächer und stellt diese in ihren kulturellen Sinnzusammenhang. So ist zum Verständnis der christlichen Traditionen und Gottesvorstellungen die Kategorie der Geschichtlichkeit unverzichtbar. Zudem sind religiöse Traditionen ohne soziale und politische Bezüge nicht verstehbar.

Biologie

Die Fachschaft:

Frau Dr. Denzin (Bio, Ch, Sf)

Herr Großherr (Bio, Ch)

Frau Kiesewetter (Bio, WR)

Frau Knoll (Bio, Ch)

Frau Kohl (Bio, Ch)

Frau Krüger (Bio, Sp)

Frau Richter (Bio, Ch)

Frau Stoye (Bio, Lat)

Fragen im Biologieunterricht:

Was ist der Klimawandel und welche Konsequenzen hat er für Mensch, Pflanze und Tier?

Wie kannst auch du zur Erhaltung der Pflanzen- und Tierwelt beitragen?

Wie bestimmen die Buchstaben A, C, T, G unser ganzes Leben?

Inwiefern ist der Mensch mit dem Affen verwandt?

MNT – Mensch-Natur-Technik:

Dieses Fach ist eine Kombination aus den Fächern Biologie, Physik und Chemie und wird in der 5. und 6. Klassenstufe unterrichtet. Hierbei werden die Themen Samenpflanzen, Wirbeltiere, die Gesunderhaltung des Körpers und Bionik behandelt. Für nähere Information klicken Sie hier (Fachschaft MNT).

Das Fach Biologie

Sekundarstufe I (Klassenstufe 7-10):

Die Biologie ist voll von spannenden Fragen, die wir im Unterricht genauer untersuchen und beantworten. Das Fach ermöglicht den Schülern/innen die unmittelbare Begegnung mit den Lebewesen und der Natur – sowohl im als auch außerhalb des Klassenzimmers. Dabei werden ihnen die grundlegenden Phänomene des Lebens näher gebracht und vielfältige alltagsrelevante Sachverhalte geklärt. Darüber hinaus üben sich die Schüler/innen im Verstehen, sachgerechten Auswerten und kritischem Hinterfragen von aktuellen wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Beiträgen und Problemen.

Sekundarstufe II (Klassenstufe 11s-12):

In der Sekundarstufe II können neben den Fächern Physik und Chemie auch das Fach Biologie im grundlegenden oder erhöhten Leistungsniveau gewählt werden.

Als beschreibende und experimentelle Naturwissenschaft erschließt die Biologie in ihrer Komplexität einerseits vielfältige alltagsrelevante Sachverhalte und liefert andererseits wesentliche Beiträge zur Bewältigung und sachgerechten Wertung wissenschaftlicher, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Probleme. Wesentliche Aspekte des Biologieunterrichts sind das Wissen über und der bewusste Umgang mit dem eigenen Körper sowie das Wissen über andere Organismen. Die Komplexität biologischer Sachverhalte wird auf empirischem Wege erschlossen. Die Schüler/innen erfahren, dass biologische Vorgänge physikalische und chemische Grundlagen haben und mathematisch beschreibbar sind. Die Naturbegegnung und Naturerforschung sprechen die kognitive, psychomotorische und affektive Ebene der Schüler/innen gleichermaßen an. Da der Mensch stets Teil der Natur ist und dennoch zugleich gestaltend und oft zerstörend in die Natur eingreift, stellen die Schüler/innen tiefgreifende ethische Fragen, bezogen auf individuelle, soziale und globale Probleme. Dies gilt besonders bei aktuellen Themen der Ökologie, Genetik und Biotechnik.

Ausstattung und Räumlichkeiten der Biologie:

Die Biologie befindet sich im Neubau in der zweiten Etage. Für den Unterricht stehen vier fachgerecht ausgestattete Räume zur Verfügung, in denen experimentiert, mikroskopiert und sachorientiert gelernt werden kann. Mittels Beamer, Whiteboard, Tafel, Brenner, Mikroskopen, vielen Modellen und Naturobjekten ist ein moderner, erforschender und lebhaft gestalteter Unterricht möglich.

Sport

Zur Fachschaft Sport gehören folgenden Kolleginnen und Kollegen:

Frau Keil, Frau Krüger, Frau Mähler, Frau Sperling, Herr Gerhardt, Herr Rammner

Der Unterricht findet in allen 3 Unterrichtsstunden für jede Klasse in der Ilmsporthalle statt. Ebenso werden auch die örtlichen Sportstätten wie  Sportplatz am Hammergrund, Eishalle, Fitnessstudio und Schwimmhalle genutzt. 

Unsere Schüler wählen sich in verschiedene Kurse ein. So stehen beispielsweise Leichtathletik, Schwimmen, Geräteturnen, Tanz/Gymnastik, Fußball, Hockey, Basketball, Handball, Badminton, Gesundheit, Fitness und Tennis zur Auswahl. Außerdem nehmen die Schüler an verschiedenen Wettkämpfen wie Volleyball, Basketball, Fußball, Handball, Tischtennis, Ski Alpin und Leichtathletik teil. 

Zu den Traditionswettbewerben innerhalb unserer Schule zählen Volleyballvergleichsspiele der Klassen 10-12, Hochsprungvergleich mit dem anderen Gymnasium in den Klassen 5-10, Sportfasching Klasse 5, Zweifelderballvergleich der 6. Klassen und Basketballvergleich der 8. und 9. Klassen. Unsere neuen 5. Klassen werden mit einem Tanz aller 6. Klassen begrüßt. Auch zu Projekttagen stehen sportlich orientierte Themen zur Auswahl.

Sport, Spaß und Erfolg!!!!

Das Jahr 2016 begann so aktiv und erfolgreich, wie 2015 endete.

Ob Basketball, Ski Alpin, Eislaufen, Tanzen, Volleyball oder Fitness-Studio – alle Altersklassen und viele Interessen waren gefragt und gefordert. In diesem Sinne:

WEITER SO und SPORT FREI!

Russisch

Die Fachschaft Russisch stellt sich vor:

Frau Preuß (Fachschaftsleiterin, Ru/E)

Frau Lutz (Ru/D/E)

Frau Hinz (Ru/E/La)

Russisch als Fremdsprache:

Russisch wird an unserer Schule als 2.Fremdsprache gelehrt. Die Schüler entscheiden sich ab der 6. Klasse für eine Fremdsprache (Russisch, Französisch, Latein oder Spanisch).

Stundentafel:

Kl.6:   5 Stunden

Kl.7/8: je 3 Stunden

Kl.9:   2 Stunden

Kl.10: 2 Stunden

Kurse mit grundlegendem Anforderungsniveau (11/12): je 3 Stunden 

Lehrwerke:

Kl.5-10:        Cornelsen “Dialog“

Kurse 11/12: Klett “Konjetschno – Intensivkurs“ (für Anfänger) bzw.

Cornelsen “Wmeste“ (für die weiterführende 2. Fremdsprache)

Moderne Unterrichtsmethoden:

– Lernen mit Tandembögen

– Vokabellernmethoden

– Sprachmittlung

– kreatives Schreiben

– Projekte, Freiarbeit

– szenisches Spiel: spannende Dialoge zum Entdecken des russischen Alltags

– Frontalunterricht

5 gute Gründe, Russisch zu lernen:

1. Russisch ist Größe

  • Mit einer Riesenfläche von 17 075 000 km² ist Russland das größte Land der Welt.
  • Russisch zählt zu den zehn Weltsprachen. Knapp hinter Mandarin, English und Arabisch, aber weit vor Portugiesisch und Deutsch.
  • Russisch als Muttersprache sprechen 160 Millionen, als zweite Muttersprache 69 Millionen.

2. Russisch ist Kontakt

  • Nicht nur in Russland wird Russisch gesprochen, sondern auch in der Ukraine und Weißrussland, Kasachstan, Litauen, d. h. in der gesamten Ex-Sowjetunion ist Russisch die Kommunikationssprache.
  • Russisch gehört zur Gruppe der slawischen Sprachen (Polnisch, Tschechisch, Slowakisch, Bulgarisch, Serbisch, Kroatisch, Makedonisch, Ukrainisch, Weißrussisch usw.). Wer Russisch kann, erlernt die nächste slawische Sprache viel schneller und eröffnet sich damit die nahe liegende und doch entfernte Welt von Osteuropa.

3. Russisch ist Bildung

  • Ob Sport, Zirkus, Balett, Literatur, Film oder Kunst – die Russen verblüffen seit Jahrhunderten die Welt mit einer Spitzenqualität. Wer Russisch beherrscht, bekommt den besten Zugang zu diesen Kulturschätzen. Denken wir an das Erbe von Tolstoi, Gogol, Dostojewski, Tschechow, Rachmaninow, Tschaikowski, Skrjabin, Schostakovitsch und selbstverständlich Puschkin!

4. Russisch ist Karriere

  • Durch die geografische Lage und Geschichte ist Deutschland für ganz Europa „das Tor nach Russland“. Wer neben den westeuropäischen Sprachen Russisch spricht, hat mehr Chancen auf dem europäischen Arbeitsmarkt.
  • Deutsche als Wirtschaftspartner sind in Russland sehr willkommen und angesehen. Deutsche gelten in Russland als extrem pünktlich, gut vorbereitet und liefern immer Topqualität „Made in Germany“.
  • Russisch ist eine der sechs UNO-Arbeitssprachen und eine besonders in Osteuropa und den GUS-Ländern verbreitete Diplomatensprache. Wer jetzt Russisch lernt, macht die Politik von morgen.

5. Russisch ist Hier und Jetzt

  • In Deutschland leben und arbeiten fast 4 Millionen Russisch sprechende Menschen. Alleine im Raum Hamburg sind das über Hunderttausend. Darunter viele Musiker, Schauspieler und andere Künstler. Das kulturelle Leben in den russischen Gemeinden ist enorm aktiv. Wer Russisch kann, ist dabei.

Wirtschaft und Recht

Die Fachschaft:

Frau Günther (W/R, Ge; Fachschaftsleiterin)

Herr Sommer (W/R)

Bedeutung des Fachs:

  • Schüler lernen volkswirtschaftliche Zusammenhänge
  • Bezug zu aktuellen Entscheidungen von Politik und Wirtschaft
  • Schüler erlangen betriebswirtschaftliche Kenntnisse
  • Schüler erfahren die Bedeutung des Rechts und erlernen Fähigkeiten im Umgang mit Gesetzesbüchern
  • Schüler können am Ende des Kurssystems das BGB für ihren Alltag verwenden, z. B. zur Durchsetzung von Ansprüchen bei Sachmangel und Verzug
  • Schüler lernen strafrechtliche Hintergründe, Tatbestände und Konsequenzen bei Nichteinhaltung der Ge- und Verbote

Aktivitäten:

  • Klasse 9: Betriebspraktikum
  • Klasse 10: Besuch von Gerichtsverhandlungen am Amtsgericht Ilmenau
  • Unterrichtsgänge zu Ilmenauer Unternehmen 
  • Klasse 11: Exkursion zum Technikmuseum in Sinsheim mit dem Ziel, Erkenntnisse zu sammeln, wie sich die Weltkonjunktur auf dem Gebiet der Technik vollzog, insbesondere die Konjunktur in Deutschland im 20. Jahrhundert am Beispiel der Automobilgeschichte
  • Klasse 12: Besuche von Automobilwerken, z. B. Audi Ingolstadt, Porsche u. BMW Leipzig, Opel Eisenach, Mercedes Sindelfingen
  • Projekte in der „Finanzwelt“ Frankfurt, wie etwa Deutsche Bundesbank, Deutsche Börse, Europäische Zentralbank

Jede Fahrt bzw. jeder Besuch ist verknüpft mit einer Auswertung der Schüler in Form von Kurzvorträgen und/oder Hausarbeiten in Schriftform oder digitaler Form.